Sonntag, 23. Februar 2014

Ey was kochsch du heute? - Einfach nur Obstsalat

Hallo ihr Lieben. Heute ist wieder Zeit für Ey was kochsch du heute? und ich habe etwas für euch, das es in letzter Zeit sehr oft bei uns gibt, denn es ist Ende des Winters und das Immunsystem pfeift aus dem letzten Loch, nachdem es seit Monaten gegen böse Erkältungsviren kämpft. Also stärken wir es etwas mit ein paar frischen Vitaminen und freuen uns schon an Vorboten des Frühlings mit einem leckeren Obstsalat.

"Wie, ist das alles?" mögt ihr euch jetzt vielleicht fragen, aber ja: Tatsächlich wird dieses Exemplar heute mein Abendessen darstellen, da der Winterspeck weg muss :) Ihr könnt es aber auch einfach zwischendurch oder als Nachtisch sehen.

Ich nehme meist:

  • 2 Bananen
  • 2 Äpfel
  • 2 Mandarinen
  • 1 Dose ungesüßte Ananas in Scheiben
  • 2 handvoll kernlose Trauben
  • 1 Schälchen Erdbeeren
  • 1 Körbchen Physalis
  • ca. 1/2 Granatapfel
(die beiden letzten waren heute leider schon leer)

Doch ihr könnt natürlich fast jedes Obst reinschnibbeln ganz nach eurem Geschmack. Ich finde es super immer etwas abzuwechseln und auszutesten, was miteinander harmoniert.
Mögt ihr Obstsalat? Und was gebt ihr so rein?

Schönes Wochenende wünscht


Sonntag, 16. Februar 2014

90er Jahre - TAG

Ich finde TAGs (könnte mit "Umfragen" übersetzt werden) ziemlich toll, da man meist was über den Blogger erfährt. Und die 90er Jahre waren sowieso MEINE Zeit, denn da war ich jung, hatte jede Menge Spaß und daher musste ich sofort auch mitmachen, als ich den TAG gefunden habe:

1. Liebster Disneyfilm?
Die Schöne und das Biest. Ich möchte die Story, fand die Lieder schön und das goldene Kleid sowieso. Übrigens fand ich den Prinzen hinterher nicht sonderlich hübsch, sondern mochte das zottige Biest viel lieber :)
2. Liebste/r Musiker/in/Band?
Ohh, das waren ganz klar die Backstreet Boys. Vorallem Brian mochte ich sehr. Doch generell den Eurodance und die ganze Musik von damals höre ich immernoch echt gerne und schwelge in alten Zeiten. 
3. Liebste Süßigkeit?
Ui, das ist schon nicht mehr so leicht. Aber ich weiß, ich habe ab und an den Knusperpuffreis (diese kleinen bunten Kugeln) gegessen und mochte auch BumBum sehr, auch wenn es beides auch heute noch gibt.
4. Liebstes Spiel?
Gummitwist im Pausenhof ^^ Oder auch das mit den Fingern. Irgendwelche Konsolen oder sowas hatte ich nicht.
5. Liebstes McDonald’s JUNIORTÜTEnspielzeug? (Jaja, damals hieß das hierzulande noch nicht Happy Meal! :D)
Äääh, ja.. Keine Ahnung..
6. Liebstes Buch?
Auch das ist echt schwer, weil es so lange her ist. Ich mochte auf jeden Fall ein Buch super gerne, das von den Heldentaten eines Hundes gehandelt hat. Aber der Titel??? Tja.. Ach und natürlich die Klassiker von Otfried Preußler: Die kleine Hexe, die mit 127 immer noch nicht genug Jahre auf dem krummen Buckel hat, um endlich ernst genommen zu werden. Das kleine Gespenst, das unbedingt auch mal tagsüber durch die Stadt spuken will. Und der kleine Wassermann, der einfach abhaut in die große weite Welt und damit für mächtig Aufregung sorgt.
7. Liebstes Klamottengeschäft?
Der New Yorker und Pimkie waren ziemlich weit oben in der Beliebtheitsskala.
8. Liebste Zeichentricksendung?
Mila Superstar war gaaanz große Liebe. 
9. Was hast du nach der Schule im Fernsehen angeschaut?
Na genau das :) Kam praktischer Weise direkt um 1 oder 2. Und danach dann eine Stunde Musikvideos. Das es sowas wie Viva oder MTV gibt habe ich echt erst sehr spät mitbekommen.

Und was sind eure schönsten Erinnerungen an diese Zeit?

Schönen Sonntag noch!

Mittwoch, 12. Februar 2014

Vorlage wöchentlicher Menüplaner

Hallöchen ihr Lieben,

da ich leider aus Zeitgründen meinen Valentinspost, der für heute geplant war, verschieben muss bekommt ihr eben schon jetzt was ganz tolles anderes.

Und zwar eine Vorlage für eine Woche, in der ihr eure Kochpläne eintragen könnt. So behält man immer die Übersicht, was man kochen wollte, eintragen welche Zutaten noch fehlen und kann Ideen notieren, was man nächste Woche kochen möchte.

Ich hoffe euch gefällt so eine Vorlage so gut wie mir, denn es war ganz schön Arbeit, was man dem Endprodukt dann gar nicht so ansieht. Aber ich finde es echt praktisch, denn leider vergammeln mir doch immer mal wieder Lebensmittel im Kühlschrank, weil ich was ganz anderes koche, als ich beim Einkaufen eingeplant hatte. So drucke ich den Plan aus, überlege was es geben soll und hänge ihn dann in die Küche.

Außerdem könnt ihr damit immer gleich Montags eintragen, dass es das "Ey, was kochsch du" vom Sonntag gibt :)

Das Bild kann per Rechtsklick gespeichert werden oder ihr schreibt mir einfach eine kurze Mail und ich sende euch die Vorlage als pdf-Dokument.

Übrigens eine papiersparende und umweltschondene Methode wäre es, die Vorlage nur einmal zu drucken und diese dann zu laminieren. So kann mit abwaschbaren Stiften jede Woche neu beschriftet werden.

Viel Spaß damit wünscht

Sonntag, 9. Februar 2014

Ey was kochsch du heute? - Gnocchi mit Weißwein-Pilz-Sahnesauce

Ups, schon zwei Wochen rum und so ist es wieder Zeit für einen neuen Teil: Ey, was kochsch du heute? Und diesmal gibt es eines meiner Leibgerichte: Leckere Gnocchi mit einer tollen Sauce aus Pilzen, Weißwein und Sahne.


Nicht unbedingt kalorienarm, aber soooo lecker und spätestens nach 30 Minuten auf dem Tisch. Denn jaaa ich gestehe: Ich kaufe fertige Gnocchi. Ich finde die sind lecker und der Aufwand ist einfach deutlich geringer. Und darum geht es hier ja: Schnelle Gerichte für den Wochentag.

Wir nehmen also:

  • 500 g Gnocchi
  • 250 g Champignons
  • 1 kleine Zwiebel
  • 50 ml Weißwein
  • 100 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Und dann gehts los:

Die Champignons in Scheiben und die Zwiebel in Würfel schneiden. In einer Pfanne etwas Butterschmalz zergehen lassen und die Zwiebel etwa 1-2 Minuten andünsten. Die Pilze zugeben und unter wenden so lange anbraten, bis sie deutlich an Volumen verloren haben. 
Dann die Gnocchi mit anbraten und wenn alles etwas Farbe hat mit dem Wein ablöschen. Nun lassen wir das Ganze etwas köcheln, damit der Alkohol verdunstet. Nach Belieben würzen und mit der Sahne aufgießen. Einmal aufkochen lassen, nochmal abschmecken und schon fertig!

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Start in die Woche!



Donnerstag, 6. Februar 2014

Gelesen im Januar

Und schon wieder ist der Januar rum. Wahnsinn... Diesen Monat wird der Post auch sehr übersichtlich, denn obwohl ich mehr Bücher gelesen habe gibt es weniger zu erzählen.  Aber dazu später mehr.

Das erste Buch im Januar war ein sehr altes Buch. Eines, das ich einmal von meiner Oma bekommen habe und das ich mit etwa 15 das erste Mal gelesen hab. Damals war ich von der Gewalt und dem Ekel sehr überrumpelt und doch habe ich es seither noch einige Male gelesen. Die Rede ist von Der Arzt von Stalingrad von Konsalik.

Die Kurzbeschreibung bei Amazon: Stabsarzt Dr. Böhler kämpft mit dem Mut der Verzweiflung um das Leben von Tausenden von Gefangenen in einem Lager vor dem bitterkalten Stalingrad. Als jedoch sein Assistenzarzt Dr. Schultheiß die junge Kommunistin Janina kennen lernt und beide sich ineinander verlieben, gefährdet Jens Schultheiß nicht nur sein eigenes Leben…

Meine Meinung zum Buch:

Dieser Roman basiert auf wahren Begebenheiten. Schon allein deshalbt ist er ist packend, spannend, aber doch zugleich humorvoll, soweit das bei solchen Themen überhaupt möglich ist. Definitiv wert gelesen zu werden, auch wenn es sich um "schwere Kost" handelt.

Dann wurde meine Bücherauswahl etwas lustiger, denn irgendwie hatte ich übersehen, dass es sich bei Flucht aus dem Harem von Daria Charon um einen erotischen Roman handelt. Gelesen habe ich es trotzdem. Hat schließlich Geld gekostet. :)

Amazon schreibt: Justin Grenville wird nach zehn Jahren Gefangenschaft im Palast des Paschas von Alexandretta freigelassen. Auf dem Schiff, das ihn nach England bringen soll, entdeckt er in seiner Kabine die aus dem Harem entflohene Leila. Er verspricht ihr, sie nicht zu verraten, wenn sie ihn auf der Reise die Kunst der Liebe lehrt, denn er hat noch nie eine Frau berührt …

Ich fand die Geschichte recht kurzweilig, doch irgendwann ist der Sex fast schon langweilig. Daher habe ich die Fortsetzung auch nicht gelesen.

Und dann begann meine Sucht. In den Kommentaren zu 50 Shades of Grey hatte ich vor Ewigkeiten von der Buchreihe Black Dagger von J.R.Ward gelesen. Und zwar sollte es sich um eine Vampirgeschichte handeln,  die hundertmal besser als Twighlight sein sollte und die vorkommenden Sex-Szenen sollten viel schöner und nicht so monoton beschrieben sein als in 50 Shades of Grey. Also kaufte ich mir das erste Buch und fing an zu lesen. Auch hier wurde ich etwas überrascht, dass der Sex eine doch sehr erhebliche Rolle im Roman spielt, aber tatsächlich ist die Geschichte als solche sehr spannend und die Beschreibung der Sex-Szenen abwechslungsreich und nicht so aufdringlich gemacht und daher entsteht ein gutes Gleichgewicht. Ich bin jedenfalls sehr abgetaucht in diese Geschichte rund um Wrath, Vishous und alle anderen Figuren und habe in 2 Wochen schon 7 Bücher verschlungen.

Doch was mich am meisten stört ist eben genau das: Die Geschichte ist mittlerweile auf 22? Bücher aufgeteilt und keines hat ein wirkliches Ende.  Die Story fließt durchgehend und man schafft kaum den Absprung. Und das geht bei einem Buchpreis von 7 Euro doch schnell ins Geld. Daher hoffe ich doch irgendwie, dass ich irgendwann meine Neugierde beiseite schieben kann und auch mal was anderes lesen. Sonst gibt es nächsten Monat nix neues *lach*

Habt ihr denn vielleicht Empfehlungen für mich? Was sollte ich eurer Meinung nach unbedingt mal gelesen haben?

Liebe Grüße

Sonntag, 2. Februar 2014

Regenbogentorte zum Geburtstag

Am Freitag war es so weit und die Zwillinge meiner Cousine wurden schon 4 Jahre alt! Und da ich die beiden ganz fest in mein Herz geschlossen hab und mir immer etwas ganz besonderes einfallen lasse, sollte es diesmal kein Spielzeug sein, sondern eine Regenbogentorte!



Auf der Suche nach einem möglichst einfachen Rezept stieß ich dann bei Pinterest auf die Seite der Tassenkuchen Bäckerei und machte mich am vergangenen Wochenende schon ans Werk.  

Die Zutaten für 7 Schichten mit 20 cm
  • 350 g weiche Butter
  • 325 g Zucker
  • 7 Eier
  • 60 ml Buttermilch
  • 1 3/4 TL Vanilleextrakt
  • 2 1/2 TL Backpulver
  • 260 g Mehl
  • 120 g Stärke (Mondamin z.B.)
  • Lebensmittelfarbe in lila, blau, grün, gelb, orange, rot und pink (in meinem Fall von Wilton)

Das Frosting habe ich auch gleich übernommen:
  • 500 g Mascarpone
  • 1 Glass Fluff Marhsmallowcreme
  • 100 g weiße Schokolade
  • 300 g Quark (20% Fettgehalt)
  • Mark einer Vanilleschote

Zuerst geht es ans Rechnen: Die Zutaten des Grundteiges oben müssen durch die Anzahl der geplanten Schichten geteilt werden, da wir jede einzelne Schicht extra anrühren und einzeln backen. Solltet ihr zwei Backformen mit 20 cm Durchmesser besitzen könnt ihr auch die Zutaten jeweils durch 3,5 teilen und den zubereiteten Teig dann auf 2 Formen verteilen. Geht schneller, hab ich aber nicht :) Und so saß ich den letzten Sonntag da und habe gerührt, in den Ofen geschoben, gespült, rausgeholt, gerührt usw ... Deswegen war ich auch so frei und habe nur 6 Schichten gebacken ;)

Im Einzelnen heißt das:
  • Den Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Kuchenform mit 20cm Ø einfetten und evtl ein Backpapier einlegen. So lässt sich der Boden einfach aus der Form nehmen und kann besser auskühlen.
  • Dann Butter und Zucker einige Minuten lang schaumig schlagen. Das Ei hinzufügen, unterrühren und die Buttermilch und den Vanilleextrakt untermischen. Mehl, Backpulver und Stärke sieben und mischen. Dann die trockenen Zutaten zu den nassen geben und nur so lange rühren, bis sich alles miteinander verbunden hat.
  • Nach und nach von der Lebensmittelfarbe unterrühren. Die von mir verwendeten Wilton Gelfarben sind so kräftig, dass eine Teelöffelspitze ausgereicht hat. Die Farben von Schwartau sind für so einen Kuchen allerdings zu schwach! 
  • Den gleichmäßig gefärbten Teig dann in die Form geben und ca. 15 Minuten backen. Hilfreich ist hier der Stäbchentest. Den Boden dann aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Das alles so lange wiederholen, bis ihr alle gewünschten Farben habt. 
Für mich war danach erst mal Pause und die Böden wurden gut eingepackt eingefroren, da ich keine Möglichkeit hatte erst am Tag des Geburtstages alles zu Backen. Allerdings sollte man laut Rezept die Böden sowieso am Besten über Nacht im Kühlschrank lassen oder wenigstens einige Zeit im Gefrierschrank bleiben, da das wohl die Krümeligkeit mindert. 

Am Freitag morgen habe ich dann alles aufgetaut und mich ans Werk gemacht. Zuerst das Frosting zusammenrühren:
  • Die weiße Schokolade über einem heißen Wasserbad schmelzen.
  • Die Mascarpone zusammen mit der Marshmallowcreme einige Minuten lang glatt rühren. Die weiße Schokolade hinzufügen und nochmals gut vermischen.
  • Das Mark der Vanilleschote mit dem Quark verrühren und zur Mascarpone-Creme geben und alles nur sehr kurz (3-5 Sekunden) auf höchster Stufe mischen.

Dann beginnt das Bauen:

Den lila Boden auf eine Tortenform (am besten drehbar) setzen und einen großen Klecks Frosting drauf verstreichen. Dann den nächsten Boden und immer so weiter. 



Zum Schluss auch die Seiten und oben mit Frosting bedecken und die Torte wie gewünscht verzieren. 



Die von mir gewählten bunten Zuckerperlen waren keine gute Idee, da sie sofort "ausgeblutet" sind, sprich das Frosting verfärbt haben. Aber aus Fehlern lernt man fürs nächste Mal :)



Und fertig ist die tolle Torte! Jaaa, es ist schon ne ordentliche Arbeit, aber ich sage euch: Es ist jeden Moment wert, wenn man die Begeisterung der Kleinen (und auch der Großen) sieht.



Geschmeckt hat es übrigens auch noch ganz toll! 



Für die Qualität mancher Bilder muss ich leider um Verzeihung bitten, aber mitten drin waren die Batterien der Kamera leer und natürlich kein Ersatz im Haus. Also weiter mit dem Handy... Nunja, die Qualität leidet dann halt schon arg. Sorry

Schönen Sonntag noch