Sonntag, 27. April 2014

Ey was kochsch du heute? - Asiago-Pilz-Pute

Mädels, heute muss es etwas schneller gehen, denn eine gute Freundin bekommt heute ihr Baby! Daher verwende ich heute Bilder von einem Rezept, das ich eigentlich erst nochmal kochen und mehr Bilder machen wollte.  Aber da wir gestern unterwegs waren und heute gleich ins Krankenhaus gehen, bleibt dafür keine Zeit. 

Ganz ohne leckeres Rezept wollte ich euch aber auch nicht lassen :)


Hier also das Rezept für eine Asiago-Pilz-Puten-Pfanne. Falls ihr Asiago nicht kennt kurze Aufklärung: Es handelt sich um einen Hartkäse aus Italien, der vorallem in Amerika gern verwendet wird. Er schmeckt ähnlich aber eben doch leicht anders als Parmesan, kann mit diesem aber ersetzt werden, falls ihr keinen Asiago bekommen solltet. 

Wir nehmen also:


  • 500 g Puten- oder Hühnchenfilet
  • 500 g Champignons
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 2 Zweige frischen Thymian
  • 300 ml Weißwein, trocken
  • 1 Becher Creme Double (z.B. von Dr. Oetker)
  • 100 g geriebenen Asiago (ersatzweise Parmesan)
  • Salz und Pfeffer
  • etwas Butterschmalz

Das Putenfleisch schneiden wir in ca. 2x2 cm große Stücke, schneiden die Pilze in Scheiben und reiben unseren Käse. Dann braten wir das Fleisch in etwas Butterschmalz schön braun an und würzen schon jetzt mit etwas Salz und Pfeffer.


Wir nehmen das Fleisch aus der Pfanne, braten dafür die Pilze an und pressen die Knoblauchzehen darüber. Sobald die Pilze schön braun sind geben wir die Pute wieder hinzu und löschen mit Weißwein ab. Außerdem kommen jetzt die Thymianzweige in die Pfanne um alles zu aromatisieren. 


Einmal aufkochen lassen und auf mittlerer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen. Dann die Zweige herausnehmen, den Käse und die Creme Double hinzufügen und so lange rühren bis der Käse geschmolzen ist. Falls ihr die Creme Double im Regal sucht hier eine kleine Hilfe:


Die Low-Carbler unter uns essen dieses Gericht nun pur oder bereiten für die "Normalesser" dazu Nudeln oder auch Reis. 


Guten Appetit beim Nachkochen!

Sonntag, 20. April 2014

Ostern 2014 - Fluffige Waffeln nach Geheimrezept

Ich weiß ich weiß: Für all meine tollen Ideen, die ich euch zeigen wollte, ist es eigentlich schon zu spät. Die Brötchen in Hasenform oder die Plätzchen mit Fondant - egal was: Für diese Ostern könnt ihr eh nix mehr umsetzen.

Doch da wir für heute zum Frühstück unsere tollen Waffeln nach einem Geheimrezept (zu finden bei Chefkoch :) ) hatten, dachte ich zeige ich euch doch einfach die, denn die gehen immer! Und sind soooo lecker und fluffig!!
Wir nehmen für ca. 15 Waffeln:
  • 250 g Zucker
  • 250 g Margarine
  • 5 verquirlte Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Schuss Rum
  • 500 g Mehl
  • 500 ml Milch
  • 1/2 Päckchen Backpulver 
Den Zucker und die Margarine verrühren und dann die Eier zugeben bis der Teig glatt und schaumig ist. Vanillezucker und einen Schuss echten Rum unterrühren und dann das Mehl und das Backpulver dazugeben und verrühren, dadurch wird der Teig etwas klebrig. Zuletzt nach und nach die Milch unterrühren bis der Teig eine glatte und weiche Konsistenz hat.

Jetzt im Waffeleisen backen und natürlich heiß servieren. Bei uns mit Sahne und Erdbeeren.
Wie ihr seht kommt da ne ganz schöne Menge zusammen, ihr könnt also das Rezept noch kürzen oder den Teigrest einfrieren.

Ich wünsche euch 
und guten Appetit!




Samstag, 19. April 2014

Ostern 2014 - Naildesign


Nach dem tollen Post gestern von der lieben Jessi habe ich euch aber auch noch etwas für die Feiertage vorbereitet (auch wenn ja heute gar keiner ist).

Und zwar habe ich mich mal wieder an einem Nageldesign versucht. Meist endet das ja eher in einem Versuch, den ich unter Garantie nicht mit dem Internet teilen möchte *lach* Aber dieses Mal ist es glaube ich vorzeigbar und die Idee ist total süß und auch recht schnell gemacht.


Ihr braucht einfach nur:

gelben Nagellack
schwarzen Nagellack
weißen Nagellack
orange o.ä. Nagellack
grün oder eine andere Frühlingsfarbe
am besten ein Dottingtool (Amazon oder Ebay) oder einfach den Kopf einer Stecknadel
Unter- und Überlack


Nach dem Unterlack grundieren wir also die Nägel von Ring- und Mittelfinger in Gelb und die übrigen in meinem Fall in Grün. Ich habe jeweils 3 dünne Schichten gebraucht, die ich je ca. 10 Minuten habe trocknen lassen. Dann vorsichtig die Punkte aufmalen und die Eierschale zeichnen. Wieder gut trocknen lassen und mit zügigem Pinselstrich den Überlack auftragen. Wer hier zu zaghaft ist oder zu oft drübergeht verschmiert alles wieder. Ist mir an der rechten Hand leider etwas passiert...


Ja, es ist etwas mehr Aufwand als nur unifarben lackieren, geht aber für ein Naildesign echt einfach und ist doch ne tolle Idee für die kommenden Tage, die bestimmt bei Familie und Freunden gut ankommt.

Einen schönen Samstag und




wünscht euch

Freitag, 18. April 2014

Gastbeitrag - Kleine Osterbastelei

Heute habe ich was tolles für euch: Da eine gute Freundin ein super schöne Idee für die Osterzeit hatte, habe ich sie gebeten doch einen kleinen Beitrag für euch zu schreiben. Und weil sie so nett ist hat sie dies trotz Zeitmangel und kleinem Baby gemacht. Vielen, vielen Dank dafür! 
Und jetzt gehts schon los:


Hallo ihr Lieben,

ja, zunächst müsst ihr euch an einen anderen Schreibstil gewöhnen. Aber da mich die liebe Alatariel gefragt hat, ob ich denn nicht einen Beitrag über meine Basteleien – quasi als „Gastrednerin“ – für ihren Blog schreiben würde, konnte ich natürlich nicht nein sagen. Denn passend zur Jahreszeit gibt es eine Osterbastelei, die ihr wie mir sehr gut gefällt und supereinfach nachzubasteln ist.
Vielleicht noch schnell zu mir. Ich bin eigentlich sehr unkreativ, mach aber dennoch gerne was mit meinen Händen. Und so stieß ich eines Tages auf eine Stempelfee von StampinUp. Tja, und aus ersten kleinen Bastelversuchen ist dann schnell ein großes (und auch nicht ganz billiges) Hobby entstanden.Doch das, was ihr im Handumdrehen für Ostern nachbasteln könnt, erfordert weder großes Geschick noch einen großen Geldbeutel.

Die Zutaten:

• Einweg-Holzlöffel (gibt es von PapStar, zum Beispiel bei amazon)
• Schleifenband/ Bast/ Geschenkschnur
• Schmale Stempel (z.B. von JoyCrafts „Ostern“)
• Acrylblock (zum Anheften der Stempel)
• Stempelkissen in verschiedenen Farben
• Kleines Stempelmotiv (zum Beispiel Blumen [Petite Petals mit Stanzer von StampinUp] oder Küken [diese sind von Reprint])
• Schere
• Dickeres Blatt Papier (ich hab 100g/m² genommen)
• Abstandskleber
• Das ein oder andere Schokoladenei (z.B. von Lindt)

Die Verarbeitung:

Im Prinzip ist es ganz einfach, zunächst müsst ihr schauen, ob der schmale Stempel auf den Holzgriff passt. Bei den so genannten „clear stamps“ ist das gar kein Problem. Bitte beachtet hierbei aber, dass viele Stempel erst einmal „eingestempelt“ werden müssen, zudem könnt ihr so auch erstmal ein Gefühl für den Acrylblock bekommen. Wenn ihr genug geübt habt, stempelt ihr einfach auf den Holzgriff. Hierbei solltet ihr den Stempel nicht zu lange auf dem Holz lassen, denn das zieht die Farbe natürlich stärker als normales Papier.
Als nächstes könnt ihr euer kleines Stempelmotiv auf das weiße Papier stempeln. Manchmal sieht es gut aus, wenn alles „Ton in Ton“ ist, manchmal kann man aber auch durch Kontrastfarben schöne Akzente erzielen, probiert es einfach aus. Ich habe anschließend mit dem passenden Stanzer die Blumen ausgestanzt, es geht aber auch mit einer Schere (ggf. Nagelschere). Tipp für diejenigen, die eine passende Stanze besitzen: Haltet die Stanze verkehrt herum, sodass ihr immer das gestempelte Motiv seht, das geht super.
Jetzt sind wir auch schon mit dem Stempeln fertig und ihr müsst euren Löffel nur noch weiter verzieren. Ihr bindet also eine Schleife an den Griff (Bastlänge bei mir ca. 20 cm, damit ich gut Platz hatte zum Schleifenbinden, da bin ich auch noch nicht so gut drin) und klebt mit dem Abstandskleber die Blume oder das Küken oder was auch immer ihr habt zwischen die Schleife und den Spruch. Zum Schluss nur noch ein Ei befestigen (geht z.B. mit Fotoklebern oder doppelseitigem Klebeband) und dann die Ostertafel damit verzieren – eure Gäste werden sich freuen.
In diesem Sinne – FROHE OSTERN. 

Und Ala und ich würden uns über Fotos von euren Motiven ebenfalls freuen. Sicherlich auch nett als Einladung oder Gastgeschenk bei anderen Anlässen!
Liebe Grüße jessi

PS: Es muss bei euch nach dem Basteln nicht unbedingt so aussehen aber mitunter kommt das leider vor ;) Das Bild entstand bei einer Stempelsession mit meiner Kollegin – denn zu zweit macht es noch mehr Spaß!

Montag, 14. April 2014

Ey was kochsch du heute? - Steak mit buntem Salat

Leider musste ich im März mit der Serie "Ey was kochsch du heute?" aussetzen, aber jetzt soll es wieder regelmäßig weitergehen (die kleine Verzögerung von SO auf MO fällt doch keinem auf, oder? *hust*)

Wie im letzten Post ja erwähnt, ernähre ich mich ab 12 Uhr mittags möglichst ohne böse Kohlehyrdate, wie sie in Weißbrot, fettigen Pommes usw vorkommen. Erlaubt sind nur noch Sachen mit möglichst wenigen und guten Kohlehydraten, wie z.B. mal eine Scheibe Eiweißbrot aus Vollkorn.

Die schnellste Möglichkeit so ein Gericht zu zaubern ist für mich als Fleischliebhaberin einfach nur ein Steak mit Salat. Das geht super schnell und man kann beim Salat so wunderbar kreativ sein.

Heute soll es einen bunten Salat geben mit allem, was das Gemüseregal so hergibt.

Ich nehme:


1 große Packung gemischte Salatblätter oder einen ganzen Salatkopf
2-3 Tomaten
1/2 Salatgurke in Scheiben
1 Zucchini, geraspelt
1-2 Karotte, geraspelt
1/2 Dose Mais
3-4 Radieschen

und für das Dressing

1 Becher griechischer Joghurt
Buttermilch (Menge variiert je nach gewünschter Konsistenz des Dressings)
etwas frische Petersilie
1 Zehe Knoblauch, gepresst
1 Prise Salz und Pfeffer
2 EL Zitronensaft
2 EL Olivenöl

Ihr könnt aber gerne Zutaten, die ihr mögt hinzufügen, andere weglassen und experimentieren. Heute habe ich fertigen gemischten Salat genommen, da dieser einige Sorten enthält, die ich sonst nicht bekomme, denn ich wechsle auch bei den Salatsorten gerne ab, damit es nicht so schnell langweilig wird.

Ich wasche also meinen Salat gründlich und rupfe ihn in mundgerechte Stücke. Dann in eine große Schüssel füllen. Die Tomaten und die Salatgurke in Scheiben schneiden, die Zucchini und die Karotten raspeln und den Mais und die geschnittenen Radieschen auch hinzugeben.

Nun noch kurz die Zutaten für das Dressing zusammenmixen und über den Salat geben. Solltet ihr nicht alles brauchen, kann das Dressing in einem luftdichten Behälter 7-10 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Wenn der Salat fertig ist widme ich mich den Steaks. Ich habe beim Metzger meines Vertrauens welche geholt und wähle idR Rind, da mir dies besser schmeckt. Die Steaks brate ich in von jeder Seite ca. 2-3 Minuten an, so dass sie innen noch schön medium sind, so wie wir sie mögen. Dann aus der Pfanne nehmen, in Alufolie einwickeln und noch ca. 10 Minuten im 100°C heißen Ofen ruhen lassen.

Et voila, ein leckerer Teller voller Vitamine, der gesund ist und satt macht in ungefähr 30 Minuten! 

Mögt ihr auch so gerne Salat wie ich? Und habt ihr ein Lieblingsdressing? Ich muss gestehen, dass ich bisher gern fertige Dressings genommen habe, die aber Zucker enthalten, daher muss ich erst mal Alternativen suchen. Über eure Rezepte würde ich mich also freuen!

Liebe Grüße


Mittwoch, 9. April 2014

Ist der Name alles? - Von Ernährungsformen und Besserwissern

Nachdem mich mein "Frau-Sein" heute mit einer Wärmflasche ins Bett fesselt dachte ich, ich schreib euch mal, was mich die letzten Tage und Wochen beschäftigt.

Es ist ja kein Geheimnis, dass ich etwas übergewichtig bin und bisher hat es mich auch nie groß gestört. Doch in den letzten Monaten bewegte sich die Zahl auf der Waage durch diverse Medikamente, Frustfressen und nicht zuletzt der Weihnachtsschlemmerei auf eine Grenze zu, die ich mir vor langer Zeit gesetzt habe.

Also musste ich mir etwas überlegen. Etwas, dass über die üblichen Diäten, die man nach spätestens einer Woche abbricht hinausgeht und mehr ist, als das Vorhaben mehr Sport zu machen, bei dem es dann aber auch bleibt...
Ich überlegte also, mit was ich in der Vergangenheit bei meinen eher halbherzigen Versuchen schon mal Sport zu machen, gut zurecht kam und was wirklich auch was brachte. So kam ein Laufband ins Wohnzimmer, da dies tatsächlich das einzige Mal in den letzten Jahren war, dass ich gerne Sport machte. Und wenn das Teil DIREKT im Wohnzimmer steht greift eben auch keine Ausrede von wegen Schlechtwetter mehr!
Mehr Bewegung? Check

Blieb also noch die Sache mit der Ernährung.

Generell würde ich mal sagen, war die gar nicht soo schlecht. Das größte Problem war wohl, dass ich durch die Medikamente durchgehend! Hunger habe. Wirklich durchgehend. Ich kann von einer Mahlzeit aufstehen und 10 Minuten später habe ich schon wieder Hunger. Also bin ich auch durchgehend am Futtern. Hier mal ein Schokoriegel und da mal noch ne handvoll Gummibärchen... Klar, dass so die Kilos hochgehen.

Ich überlegte also, wie meine Ernährung aussehen sollte und wie ich diese Ernährungsform dann auch möglichst einhalten würde. Ich wusste, wenn ich hungern soll wird das nix! Zu ausgefallen sollte es auch nicht sein, da mein Mann, der eher untergewichtig ist, ja das Gleiche essen sollte.

Auf der anderen Seite sah ich, dass meine Mutter mit Trennkost innerhalb ca. eines Jahres 50 kg verloren hatte! Grundsätzlich hatte auch ich mit Trennkost schon Erfolge erzielt, aber auf Dauer war die krasse Trennung von Eiweiß und Kohlehydrate für mich sehr schwer ein zu halten. Aber in diese Richtung sollte es gehen.

Ich stöberte also im Netz und las von Paleo, Glyx und Montignac, die alle in die Richtung gingen, die mir vorschwebte, aber so ganz traf es das nicht.

Doch dann kam ich irgendwann drauf: Ist es wirklich so wichtig dem Kind einen Namen zu geben? Ausschließlich auf die Regeln der einen Ernährungsform zu hören? Wen interessiert es ob ich sage "Ich mache Glyx!" oder ob ich sage "Ich ernähre mich nach einem Mix aus..."?

Und da war sie: MEINE Ernährungsform. Stinknormales Essen zum Frühstück ohne auf irgendwas zu achten. Meist ist es sogar ein Schokodonut, da ich die liebe und in der Kantine kaum dran vorbeikomme. Auch als Zwischensnack im Büro, gerade wenn z.B. jemand etwas mitgebracht hat, ist alles erlaubt. Doch ab Mittag 12 Uhr ist vorbei mit Kohlehydrate und es gibt den erwähnten Mix aus Glyx, Paleo und Low Carb. Alles sehr ähnlich und im Grunde einer Regel unterstellt: Maximal gute Kohlehydrate essen!

Das halte ich nun schon seit ca. 2 Wochen recht gut durch und bin ständig auf der Suche nach tollen neuen Rezepten, da meine Angst ist, dass ich nur auf Grund einseitiger Küche wieder rückfällig werde. Und die Waage belohnt die Bemühungen auch, was ich der Verkäuferin in der Kantine immer entgegenschmettere, wenn ich mir den Schokodonut abhole :)

Doch natürlich gibt es an jeder Ecke jemand, der mir erzählen will, was ich alles falsch mache, dass das so ja nix sein kann und dass diese oder jene Diät viiiiiel besser wäre. Aber in den Momenten bin ich nur froh schon geheiratet zu haben und auch schon genügend Freundinnen mit Kindern zu haben um das Phänomen gut genug zu kennen, dass es mämlich ganz normal ist bei diesen Themen auf Unmengen an Besserwissern zu stoßen und man am Besten einfach auf Durchzug stellt. Warum auch nicht, die 4 kg weniger in nur 2 Wochen geben mir doch recht?! :)

Hier wird es also hoffentlich bald wieder neue Rezepte geben, aber diesmal eben ohne böse Kohlehydrate. Ich muss es nur auch schaffen die leckeren Sachen vorher zu fotografieren bevor diese in meinem Bauch landen ^^

Liebe Grüße

Sonntag, 6. April 2014

Gelesen in Februar und März

Hallo Ihr Lieben! Habt ihrs gemerkt? Ich habe euch einen Monat meiner Leseliste unterschlagen. Hatte mit dem Urlaub zu tun, aber auch damit, dass meine Bücher im Februar quasi recht monoton waren.
Wer den Post von Januar gelesen hat weiß vielleicht noch, dass ich mit der Serie der Back Dagger angefangen hatte.

Ich war Anfang Februar bei Buch 7 und muss gestehen, dass ich alle restlichen Bücher bis zum aktuellsten Buch 22 noch im Februar verschlungen habe. o.O Ja, wenn man das so liest ist das schon viel und auch viel Geld, da ja ein Buch um die 7 Euro kostet. Aber die Geschichte ist wirklich toll geschrieben, sehr fesselnd und der Abspung wirklich schwer, wenn man nicht gerade eben durch mangelnden Nachschub ausgebremst wird. Von mir also eine klare Empfehlung, wer das Geld investieren möchte.

Von der gleichen Autorin J.R.Ward, die auch die Black Dagger Serie schreibt, gibt es eine kleinere Nebenserie, die nichts mit den Vampiren zu tun hat, die nur ab und zu als Statisten auftauchen, da diese Bücher auch in Caldwell spielen. Allerdings bleibt es phantastisch, denn die Rede ist von Engeln und Teufeln.

Ich muss gestehen, ich habe mich weniger schnell in dieses Setting reingelesen und habe auch nach dem ersten Buch "Fallen Angels - Die Ankunft" erst mal hier nicht weitergelesen. Die 9 € pro Buch fand ich dann doch auch etwas heftig, da man hier ja auch wieder mehrere Bücher kaufen würde. Die Investition in die Black Dagger war mir erst mal genug und so widmete ich mich mal wieder anderen Autoren.

Irgendwann im Sommer letztes Jahr habe ich Die Flüsse von London von Ben Aaronovitch gelesen. Die Geschichte spielt wie zu erwarten in London und wir haben es mit Magie zu tun.

Amazon schreibt: Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand. »Mein Name ist Peter Grant. Ich bin seit Neuestem Police Constable und Zauberlehrling, der erste seit fünfzig Jahren. Mein Leben ist dadurch um einiges komplizierter geworden. Jetzt muss ich mich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin herbeiführen, Leichen in Covent Garden ausgraben. Ziemlich anstrengend, kann ich Ihnen sagen – und der Papierkram!«

Ich mochte die Geschichte sehr, die sehr britisch ist und mit viel Witz und schwarzem Humor teilweise vergessen lässt, dass es sich hier um einen Krimi handelt.

Doch irgendwie hatte ich nicht bemerkt, dass auch dies der Auftakt einer Serie ist und schon zwei weitere Bücher erschienen sind. Zufällig wurde ich von einem Bekannten darauf hingewiesen und so folgten im März "Schwarzer Mond über Soho" und "Ein Wispern unter Baker Street", welche beide genauso spannend und zugleich humorvoll geschrieben sind.

Von mir also eine klare Empfehlung, vorallem wenn man schon mal in London war und sich vielleicht an so manchen Ort erinnern kann.

Es folgte etwas sehr leichte Lektüre mit "Verbannt zwischen Schatten und Licht" von Kira Gembri, das ich durch die Kindle Lending Library kostenlos lesen konnte.

Es handelt sich um eine wirklich schön geschriebene Teenie-Liebesgeschichte bei der erst relativ spät das große Geheimnis von Rasmus aufgedeckt wird.
Sprachlich ist das ganze wirklich eher ein Jugendroman, aber er ist so nett geschrieben und hat so liebenswerte Charaktere und eine recht gute Story , dass auch ich die Geschichte verschlungen habe.

Und wer mich kennt und nun vielleicht schon bei Amazon nachgesehen hat und daher weiß, dass es einen Teil 2 gibt, wundert sich nicht, dass ich die unglaublichen 3 Euro investiert habe und auch "Für immer zwischen Schatten und Licht" gelesen habe.

Dieser Teil ist etwas deutlich abstrakter und mir persönlich doch etwas weit hergeholt... Aber für die 3 Euro ok und man bekommt wenigstens ein Happy End :) (Jaaa, das ist gespoilert, aber das kann man sich ja wohl denken...)

So, das war jetzt ne ordentliche Liste und ich kann schon mal verraten, dass ich schon jetzt im April 1 1/2 Bücher gelesen habe. *gg* Ihr könnt euch also auch auf den nächsten Beitrag zu "Gelesen im" freuen.

Und jetzt raus und die Sonne genießen! Schönen Sonntag wünscht