Mittwoch, 31. Dezember 2014

Der große Jahresrückblick 2014

Mensch wo ist die Zeit nur geblieben? Dieses Jahr ist echt im Nu verflogen und ich habe immernoch das Gefühl als würden da noch ein paar Monate kommen. Doch nix! Heute Nacht isses rum! Und ZACK ist schon 2015, das für uns ein paar tolle Sachen bereit hält.

Doch lasst uns nochmal zurückschauen:

Ich versuchte mich Anfang des Jahres an einer neuen Serie "Ey, was kochsch du heute?" und zeigte euch z.B. das leckere Rezept für Hühnchen mit Erdnuss-Sauce. Könnte ich auch mal wieder kochen :) Leider war es im Alltag sehr aufwändig die Gerichte in Bildern einzufangen und dann zu bloggen, so dass im Sommer schon wieder Schluss war. (Außerdem beschwerte sich der Ala-Mann immer über das kalte Essen ^^)


Ende Januar wurden die Zwillinge meiner Cousine 4 und ich versuchte mich (zum ersten Mal erfolgreich) an einer Torte. Und nicht nur irgendeine, sondern eine Regenbogentorte sollte es werden. Auf das Ergebnis war ich wirklich stolz.

Außerdem erstellte ich für mich einen schönen, bunten Menüplaner, den ich euch natürlich nicht vorenthalten konnte. Für mich immer eine wirkliche Hilfe bei der Planung.

Im März machten wir das Kleinwalsertal unsicher und kamen mit jeder Menge Bilder wieder.


Mitte des Jahres machte ich mir Gedanken um das Thema Aluminium vorallem in Deos und die Resonanz zeigte, dass auch ihr an diesem Thema sehr interessiert seit.

Außerdem hatte unser Freund einen schweren Unfall und wir waren heilfroh, dass er sehr glimpflich davongekommen ist und wohl nicht mit Spätfolgen zu rechnen hat.

Im Sommer fuhren wir mit dem WoMo an die Nordsee und auch diese Bilder musste ich euch einfach zeigen.

Dann wurde ich schon wieder ein Jahr älter und feierte dies mit einer Mottoparty "All around the world" die ich tatsächlich im Sommer feiern konnte, denn als ich endlich die Serie "Best of Summer" zeigen wollte, war dieser schon wieder vorbei... ANFANG AUGUST! Da bin ich ja immernoch etwas beleidigt, denn ich hatte noch so tolle Ideen!

Also berichtet ich über die Ergebnisse meiner Deo-Tests ohne Aluminium und bloggte das tolle Rezept für Granola.


Und im Herbst durfte ich dann endlich mein großes Geheimnis veröffentlichen, dass ich wieder schwanger bin und erfolgreich die kritischen 12 Wochen überstanden hatte.

Tja und schon sind wir im Dezember angelangt, für den Piri mir noch ihren Gastbeitrag für den wunderhübschen Adventskranz schickte und ich euch z.B. das Rezept für die Salted Caramel Sauce zeigte.


Für die Statistiker noch kurz ein paar Fakten:

Die meistgeklickten Beiträge dieses Jahr waren

Platz 1 Die Regenbogentorte
Platz 2 Das Herz auf Leinwand
Platz 3 Der Menüplaner

Die meisten Leser meines Blogs kamen dieses Jahr aus Deutschland, USA und Russland!

Und nun? Nun bleibt mir nur euch einen guten Rutsch zu wünschen und einen guten Start in 2015! Das Jahr, das endlich unser neues Auto bringen wird und unseren Herzenswunsch vom Nachwuchs erfüllt. Mal sehen, was an Überraschungen kommt.

Außerdem bin ich gespannt wie es hier auf dem Blog weitergeht, denn ich merke schon, dass die Schwangerschaft etwas vom Elan nimmt und weniger Zeit fürs bloggen bleibt. Mit Kind soll das laut allen anderen ja noch schlimmer werden. Doch ich gebe mein Bestes, denn ich blogge wirklich gerne und freue mich immer, wenn ich euch etwas zeigen kann.


Aber nun Schluss mit Gelaber (der Post ist eh schon viel zu lang geworden) und Prösterchen! Auf uns und ein tolles 2015!





Dienstag, 30. Dezember 2014

Geschenke aus der Küche - Low Carb Chia-Himbeer-Marmelade


Ihr Lieben, ich hoffe ihr habt Weihnachten gut überstanden und viele tolle Geschenke bekommen. Leider hat das mit dem Bloggen VOR Weihnachten nicht so gut funktioniert, aber ich habe für euch wenigstens die Ergebnisse für DANACH fotografisch festgehalten und möchte euch die Rezepte nun trotzdem noch zeigen, denn so wie unsere heutige Marmelade, sind die Sachen oft nicht nur für die Weihnachtszeit lecker, sondern können teils den ganzen Winter oder sogar das ganze Jahr über erfreuen und schmecken.


Los geht es heute mit Chia-Himbeer-Marmelade. Ich weiß nicht, ob ihr Chia schon kennt, aber ich habe es dieses Jahr erst entdeckt und bin ziemlich begeistert. Chia-Samen haben keinen Eigengeschmack und enthalten einen hohen Anteil Omega-3-Fettsäuren, Proteinen, Vitaminen, Antioxidantien und Mineralien. Sie sind also wahre Wunderbomben, die sich in viele Speisen integrieren lassen.

Seit Jahrhunderten werden in Nordamerika von Ureinwohnern die Samen des Chia roh oder getrocknet gegessen, und in Soßen oder als Verdickungsmittel benutzt. Wenn sie in Wasser eingelegt werden, bilden die Samen eine äußerst schleimige Polysaccharidschicht, die ähnlich wie Leinsamen die Verdauung fördert. Also Vorsicht: Übermäßiger Verzehr kann zu ausdauernden Sitzungen auf der Toilette führen :)

Sehr bekannt und beliebt ist Chia-Pudding oder auch Chia mit Fruchtsaft als Getränk. Doch auch direkt auf dem Brot kommt Chia super. Einfach nur drauf streuen war mir zu simpel und lässt sich schlecht verschenken, also etwas gestöbert und diese tolle Marmelade gefunden. In dieser Marmelade, die komplett ohne Industriezucker auskommt und daher auch Low-Carb geeignet ist, übernimmt Chia die Funktion des Gelierzuckers.

Wir nehmen also für ca. 150-200 ml (1 Glas):

  • 250 g tiefgekühlte Himbeeren oder andere Früchte
  • 1,5 gestrichene EL Chia-Samen
  • 1 EL Honig oder Ahornsirup bzw Agavendicksaft

Die Himbeeren bei Raumtemperatur auftauen lassen, in einen Topf geben und einmal aufkochen. Auf ca. 40 Grad abkühlen lassen und erst dann den Chia-Samen und den Honig zugeben. Der Chia-Samen sollte NICHT über 40°C erhitzt werden, da die enthaltenen Aminosäuren sonst denaturieren und ungesund werden. Und auch der Honig verliert ab dieser Temperatur seine positiven Eigenschaften. Also erst dann in Gläser füllen und mindesten eine Stunde besser über Nacht quellen lassen.

Wer etwas empfindlich bei den Himbeerkernen ist sollte diese aussieben bevor der Chia hinzugefügt wird. Allerdings stecken in den Kernen auch nochmal Nährstoffe drin, die dann natürlich weg sind. Pürieren wäre auch noch eine Möglichkeit, aber das habe ich nicht getestet.


Diese Marmelade hält sich gut verschlossen im Kühlschrank
ca. 1 Woche, da ja keine Stoffe enthalten sind, die eine längere Haltbarkeit erreichen (macht sonst der Zucker). Allerdings ist die Marmelade so lecker, dass sie sowieso schwuppdiwupp auf dem Brot, im Joghurt landen oder zu Waffeln gegessen werden.

Und nun lasst es euch schmecken!

Dienstag, 23. Dezember 2014

Merry Christmas wünscht Ala's Kunterbunt


Ihr Lieben es wurde leider doch die letzten beiden Wochen deutlich ruhiger hier als ich gedacht hätte. Doch im Hintergrund war ich um so fleissiger um die Geschenke zusammen zu bekommen. Das war zwischendurch nämlich wirklich eine Sorge von mir, da ich mich an manchen Tagen kaum vom Sofa bewegen konnte ohne Schmerzen und die Tage bis Weihnachten immer weniger wurden.

Doch es ist geschafft und unzählige Gläser, Flaschen und auch ein paar Päckchen liegen unter dem Weihnachtsbaum. *uff*

Fast alle meine Kreationen sind nicht zwingend an Weihnachten gebunden und so würde ich die kommenden Tage zwischen Weihnachten und Neujahr nutzen und euch einfach eine "Apres-Noel-Blogging-Party" schmeißen und die ganzen Rezepte trotzdem bloggen. Entweder ihr macht die dann nur für euch selbst, nutzt die Ideen unterjährig für Geburtstage oder merkt sie euch einfach so gut, dass ihr sie nächstes Jahr benutzen könnt :)

Doch im Augenblick bleibt mir nur euch ein wundervolles Weihnachten zu wünschen, mit vielen schönen Momenten mit der Familie, hoffentlich tollen Geschenken und leckerem Essen.

Von ganzem Herzen: Fröhliche Weihnachten!

Sonntag, 21. Dezember 2014

Alas kunterbunter Advent - 4. Advent

 Der alte Weihnachtsbaumständer

Beim Aufräumen des Dachbodens - ein paar Wochen vor Weihnachten - entdeckte der Familienvater in einer Ecke einen ganz verstaubten, uralten Weihnachtsbaumständer. Es war ein besonderer Ständer mit einem Drehmechanismus und einer eingebauten Spielwalze. Beim vorsichtigen Drehen konnte man das Lied “ O du fröhliche “ erkennen.

Das musste der Christbaumständer sein von dem Großmutter immer erzählte, wenn die Weihnachtszeit herankam. Das Ding sah zwar fürchterlich aus, doch kam dem Familienvater ein wunderbarer Gedanke. Wie würde sich Großmutter freuen, wenn sie am Heiligabend vor dem Baum sitzt und dieser sich auf einmal wie in vergangener Zeit zu drehen anfängt und dazu
“ O du fröhliche “ spielt. Nicht nur Großmutter, die ganze Familie würde staunen.

So nahm er den Ständer und schlich ungesehen in seinen Bastelraum. Jeden Abend zog er sich geheimnisvoll nun in seinen Bastelraum zurück und verriegelte die Tür.
Eine gründliche Reinigung und eine neue Feder, dann sollte der Ständer wie neu sein.
Natürlich fragte die Familie, was er dort treiben würde und er antwortete jedes mal nur
“ Weihnachtsüberraschung “.

Kurz vor Weihnachten sah der Weihnachtsbaumständer aus wie neu. Jetzt noch schnell einen prächtigen Weihnachtsbaum besorgt, so um die zwei Meter hoch und wieder verschwand der Vater in seinem Hobbyraum. Er stellt den Baum in den Ständer und führte einen Probelauf durch. Alles bestens, was würde Großmutter für Augen machen.

Nun endlich war es Heiligabend. Der Vater bestand darauf den Weihnachtsbaum alleine zu schmücken, er hatte extra echte Baumkerzen besorgt, damit alles stimmte. “ Die werden Augen machen! “ sagte er bei jeder Kugel, die er in den Baum hing. Als er fertig war, überprüfte er noch einmal alles, der Stern von Bethlehem war oben auf der Spitze, die Kugeln waren alle angebracht, Naschwerk und Wunderkerzen hingen hübsch angeordnet am Baum und Engelhaar und Lametta waren hübsch untergebracht. Die Feier konnte beginnen!

Für die Großmutter stellte er den großen Ohrensessel parat, die anderen Stühle stellte der Vater in einem Halbkreis um den Tannenbaum. Jetzt führte der Vater die Großmutter feierlich zu ihrem Platz, die Eltern setzten sich neben ihr und ganz außen saßen die Kinder.
“ Jetzt kommt die große Weihnachtsüberraschung “, verkündete er, löste die Sperre am Ständer und nahm ganz schnell wieder seinen Platz ein.

Langsam begann der Weihnachtsbaum sich zu drehen und hell erklang von der Musikwalze “O du fröhliche “. War das eine Freude! Die Kinder klatschten in die Hände und Oma hatte vor Rührung Tränen in den Augen. Sie brachte immer wieder nur “ Wenn Großvater das noch erleben könnte, dass ich das noch erleben darf!” hervor. Mutter war stumm vor Staunen.

Eine Weile schaute die Familie entzückt und stumm auf den im Festgewand drehenden Weihnachtsbaum, als ein schnarrendes Geräusch sie jäh aus ihrer Versunkenheit riss. Ein Zittern durchlief den Baum, die bunten Weihnachtskugeln klirrten wie kleine Glöckchen. Nun begann der Baum sich immer schneller an zu drehen. Die Musikwalze hämmerte los. Es hörte sich an als wollte “ O du fröhliche “ sich selbst überholen.

Mutter schrie laut auf. “ So unternimm doch was!” Vater saß aber wie versteinert auf seinem Stuhl und starrte auf dem Baum, der seine Geschwindigkeit immer weiter steigerte.
Mittlerweile drehte er sich so schnell. dass die Flammen hinter ihren Kerzen wehten. Großmutter bekreuzigte sich und betete, und murmelte nur noch: “ Wenn das Großvater noch erlebt hätte.”
Als erstes löste sich der Stern von Bethlehem, sauste wie ein Komet durch das Zimmer, klatschte gegen den Türrahmen und fiel auf den Dackel, der dort gerade ein Nickerchen hielt. Der Dackel flitzte wie von der Tarantel gestochen in die Küche und schielte in Sicherheit um die Ecke.
Lametta und Engelhaar hatten sich erhoben und schwebten, wie ein Kettenkarussell am Weihnachtsbaum.

Vater erwachte aus seiner Starre und gab das Kommando: “ Alles in Deckung!” Ein Goldengel trudelte losgelöst durchs Zimmer, nicht wissend, was er mit seiner plötzlichen Freiheit anfangen sollte. Weihnachtskugeln, der Schokoladenschmück und andere Anhängsel sausten wie Geschosse durch das Zimmer und platzten beim Aufschlagen auseinander.

Die Kinder hatten hinter der Großmutters Sessel Schutz gefunden. Vater und Mutter lagen flach auf dem Bauch, den Kopf mit den Armen schützend. Mutter jammerte in den Teppich. “ Alles umsonst, die viele Arbeit, alles umsonst!” Vater wollte sich vor Peinlichkeit am liebsten unter dem Teppich verstecken. Oma saß immer noch auf ihrem Logenplatz, wie erstarrt, von oben bis unten mit Engelhaar und Lametta geschmückt. Ihr kam Großvater in den Sinn, als dieser 1914 - 18 in den Ardennen im feindlichen Artilleriefeuer gelegen hatte. Genauso musste es gewesen sein, als gefüllter Schokoladenbaumschmuck an ihrem Kopf explodierte, registrierte sie trocken “ Kirschwasser” und murmelte: “ Wenn Großvater das noch erlebt hätte!”

Zu allem jaulte die Musikwalze im Schlupfakkord “ O du fröhliche” , bis mit einem ächzenden Ton der Ständer seinen Geist aufgab.Durch den plötzlichen Stopp neigte sich der Christbaum in Zeitlupe, fiel auf’s kalte Büffet, die letzten Nadeln von sich gebend. Totenstille! Großmutter, geschmückt wie nach einer New Yorker Konfettiparade, erhob sich schweigend. Kopfschüttelnd begab sie sich, eine Lamettagirlande, wie eine Schleppe tragend, auf ihr Zimmer. In der Tür stehend sagte sie: “ Wie gut, dass Großvater das nicht erlebt hat!”

Autor unbekannt

Na dann hoffe ich mal, dass ihr einen besseren Christbaumständer habt und euch so etwas nicht passiert :)

Einen schönen Adventssonntag wünscht euch

Sonntag, 14. Dezember 2014

Alas kunterbunter Advent - 3. Advent

Ein Schüleraufsatz zum Advent

Der Advent
Der Advent ist die schönste Zeit im Winter. Die meisten Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K.

Drei Wochen bevor das Christkind kommt, stellt der Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen.

Viele Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben mords tolle Figuren darin. Ich habe einmal den Josef und das Christkind auf den Ofen gestellt, damit sie es schön warm haben und es war ihnen heiß. Das Christkind ist schwarz geworden und den Josef hat es in lauter Trümmer zerrissen. Ein Fuß von ihm ist bis in den Plätzchenteig geflogen und es war kein schöner Anblick.
Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind.

Wenn die Maria ohne Mann und ohne Kind rumsteht, schaut es nicht gut aus. Aber ich habe Gott sei dank viele Figuren in meiner Spielkiste und der Josef ist jetzt Donald Duck. Als Christkind wollte ich Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätte. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch keinen Asterix als Christkind nehmen, da ist das verbrannte Christkind noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkind.

Hinter dem Christkind stehen zwei Ochsen, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Saurier habe ich hinein gestellt, weil die Ochsen und der Esel waren mir allein zu langweilig. Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein König ist dem Papa im letzten Advent beim Putzen herunter gefallen und er war total hin. Jetzt haben wir nur noch zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz.

Normal haben die heiligen Könige einen Haufen Zeug für das Christkind dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree oder so ähnlich. Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapier dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat eine Malboro in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben. Aber die Malboro raucht auch schön, wenn man sie anzündet. Der heilige Batman hat eine Pistole in der Hand. Das ist zwar kein Geschenk für das Christkind, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen.

Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein Engel. Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt. Rechts neben dem Stall haben wir das Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Bier für die Oma dabei. Einen Wolf haben wir nicht, darum lauert hinter dem Baum ein Bär als Ersatzwolf hervor.

Mehr steht nicht in unserer Krippe, aber das reicht voll.

Autor unbekannt

Habt ihr auch tolle Kindheitserinnerungen an Weihnachten? Ich auf jeden Fall und hoffe, das meinen Kindern irgendwann auch weitergeben zu können. Schreibt mir doch eure schönste Erinnerung an ein Weihnachtsfest als ihr klein wart!

Schönen Adventssonntag wünscht

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Ala's kunterbunter Advent - Maronencreme

Eines meiner schönsten Weihnachtsrituale ist mindestens auf einem Weihnachtsmarkt heiße Maroni zu kaufen und dann genüsslich zu vernaschen. Und auch sonst kommen Maronen in der Weihnachtszeit häufig bei uns auf den Teller.

Um so glücklicher war ich, als ich ein Rezept für Maronencreme gefunden habe, das so simpel wie lecker ist. Da sich die Maronenmarmelade auch super zum verschenken eignet habe ich gleich mehr gemacht.

Das Grundrezept sieht aber so aus:

Für 2 Marmeladengläser à ca. 350 g:

500 g Maronen mit Schale oder 350 g geschälte Maronen
300 ml Wasser
180 g brauner Zucker
Mark von 2 Vanilleschoten
1 TL Zimt

1. Wer frische Maronen verwendet muss diese kochen, schälen und enthäuten. Wie man das am besten anstellt weiß ich nicht, denn bei mir hängt meist die Haut noch dran... Daher verwende ich eigentlich nur noch fertig abgepackte und geschälte Maronen :)

2. In einem mittelgroßen Topf die geschälten Maronen in das Wasser geben und kurz aufkochen bis die Maronen weich sind.

3. Den Pürierstab einmal durchjagen bis keine Stückchen mehr in der Masse sind. Wenn ihr jetzt schon eine Creme habt gebt etwas mehr Wasser zu.

4. Die restlichen Zutaten zugeben und alles nochmal 15-20 Minuten köcheln lassen. Bleibt aber am besten dabei und rührt ab und an. Bei meinem ersten Versuch ist es unten angebrannt, da ich Miss Ungeduld was anderes werkelte und nicht sah, dass ich schon das Ergebnis hatte: Eine glatte, cremige Masse. Zu diesem Zeitpunkt spritzt die Creme auch fürchterlich, also Vorsicht!

5. Jetzt geben wir die Creme in ausgekochte Gläser, verschließen diese gut und stellen sie für ca. 10 Minuten auf den Kopf. So bildet sich ein Vakuum. Die Kastanienmarmelade sollte einmal geöffnet im Kühlschrank so gut 4 Wochen haltbar sein.

Ich esse die Creme meist auf dem Frühstücksbrot, habe aber auch schon eine Soße damit verfeinert. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt :)


Mögt ihr auch so gerne Maronen? Oder habt ihr ein anderes Ritual auf Weihnachtsmärkten? Ich freu mich auf eure Erlebnisse!






PS: Ich schmücke mich auf den Fotos mit fremden Federn: Dieses tolle Häubchen war ursprünglich auf einer super leckeren Marmelade der lieben Piri. Aber es eignet sich so hervorragend, dass ich es einfach benutzen MUSSTE :)

Dienstag, 9. Dezember 2014

Ala's Kunterbunt - Salted Caramel Sauce

Mädels, ich bin süchtig! Süchtig nach dieser Sauce, die absolut göttlich schmeckt! Ich kann einfach nicht an dem Gläschen vorbeigehen, ohne ein Löffelchen zu genießen, auch wenn mir durch die Schwangerschaft von allem Süßen schlecht wird. Zeigt WIE groß meine Sucht ist, oder??


Und was mache ich nette Frau? Ich teile mit euch das Rezept, so dass die Sucht sich verbreitet :D

Für ca 500ml nehmen wir:

  • 400g Zucker
  • 200g Butter
  • 250ml Sahne
  • 2-3 TL Salz

1. In einem großen Topf bei mittlerer Hitze den Zucker unter ständigem Umrühren schmelzen und leicht braun werden lassen.

2. Dann nach und nach die Butter unterrühren. Vorsicht, das schäumt etwas.

3. Nun die Sahne zugeben und noch mehr aufpassen: Der heiße Dampf kann einem verbrannte Finger bescheren! Trotzdem rühren wir fleissig weiter.

4. Jetzt geben wir 2-3 TL Meersalz zu. Ich war vorsichtig mit 2 Löffelchen und man schmeckt eigentlich nichts vom Salz. Das Karamell nun etwas abkühlen lassen (jetzt wird es auch etwas cremiger und ist nicht so dünnflüssig) bevor es in ausgekochte Gläser gegeben wird. Gut verschließen und für ca. 10 Minuten auf den Kopf stellen, damit sich ein Vakuum bildet.

Einmal geöffnet hält sich die Caramel Sauce im Kühlschrank  mindestens 2 Wochen. Doch nach meiner Erfahrung wird das niemand brauchen :) Die Karamellcreme kann man super über frisch geschnittene Äpfel träufeln, über ein paar Kugeln Eis geben, man benötigt sie für manche Kuchen oder nascht einfach mit dem Löffel oder, oder, oder..

Lasst es euch schmecken!

Sonntag, 7. Dezember 2014

Alas kunterbunter Advent - 2. Advent


Horch, wer schleicht dort durch Wald und Tann?
Ich glaub es ist der alte Weihnachtsmann!
Was hält er dort so fest unter seinem Arm?
Tüten von Aldi und Lidl, er hält sie wohl warm.

Er sieht alt aus und sein Gesicht ganz fahl,
vielleicht fehlt ihm nur ein köstliches Mahl.
Wo sind Rudi das Rentier und sein Schlitten?
Ich werde ihn wohl um Antworten bitten.

Ich werde ihn einladen zu mir nach Haus,
eventuell bekomme ich so etwas heraus.
Also geh ich zu ihm und spreche ihn an:
“ Hallo alter Weihnachtsmann!”

Er dreht sich um und schaut mich an,
sagt; “ Wer bist du? Komm näher ran!”
Ich frage: “ He Alter, was ist mit dir los?
Früher war Weihnachten doch ganz famos!”

“ Was ist mit dem Sinn von Weihnacht geschehen?”
So wollte ich eine Antwort erflehen.
Nun sagt der alte Weihnachtsmann,
er guckt ganz traurig, man sieht es ihm an.

“ Das Fest der Liebe, ach geh mir bloß los.
Es geht nur ums Fressen, mit Gans und mit Kloß,
Geschenke sind groß genug nicht,
und am Weihnachtsbaum brennt kaum noch ein Licht!”
“ Bei den Christen wurde der Heiland geboren!
Aber das ging im Konsumrausch verloren!
Keiner denkt an das Leid dieser Welt,
dabei ist es um ihn doch gut bestellt!”

“ Fragt man ein Kind, nach einem Gedicht.
Schaun sie mich an, als wär ich 'n Bösewicht!
Ich hör keine Lieder im Wohnzimmer mehr,
so wird mein Gemüt traurig und schwer!”

Er wird immer leiser und kommt so zum Schluss,
nun weiß ich genau was ich tuen muss.
Ich seh ihn fortschleichen durch Wald und Tann,
und denk daran wie alles begann.

Ich geh schnell nach Haus, den Baum aufgestellt,
und besinne mich auf das Leid in der Welt.
Die ganze Familie sitzt nun unterm Baum,
der Klang unsrer Lieder erfüllt unsern Raum.

Wir erfreuen uns unsrer kleinen Gaben
und ein Gedicht muss ein jeder aufsagen.
So sitzen wir gemeinsam im Kerzenschein
niemand sollte an Weihnacht alleine sein.

Bei Tannenduft und Kerzenschein,
Besinnlichkeit soll überall sein,
Freude am Schenken und die Herzen weit,
So wünsche ich allen eine schöne Weihnachtszeit.

© Ralph Wöhlbrandt

Und auch ich wünsche euch einen besinnlichen 2. Advent!

Montag, 1. Dezember 2014

Ala's Kunterbunter Advent - Kein Kalender im herkömmlichen Sinn & Apfelpunsch

Ihr Lieben,

ich würde euch soooooo gerne hier wieder einen täglichen Adventskalender zeigen und hatte dieses Mal auch alles besser geplant und durchdacht. Doch die heftige Müdigkeit und Antriebslosigkeit durch die Schwangerschaft machten mir einen fetten Strich durch die Rechnung.

Wenn ich jetzt wirklich alles basteln, kochen und werkeln wollte, was ich euch zeigen möchte, wäre das enormer Stress. Das möchte ich weder mir noch dem kleinen Krümel zumuten.

Daher gibt es dieses Jahr keinen täglichen Kalender, sondern ich zeige euch meine Werke dann, wenn ich sie fertig gestellt habe. Das kann mal in einer Woche 4 Mal sein oder auch mal gar nix. So ist das dann eben, aber ich glaube ihr habt da Verständnis.

Trotzdem möchte ich euch heute schon mit einer kleinen weihnachtlichen Einstimmung versorgen, die mich seit letzter Woche sehr begeistert. Die Rede ist von alkoholfreiem Apfelpunsch!

Nun ist das wieder mal ein Rezept von Pinterest und somit (wie die meisten Links dort) aus Amerika. Und die scheinen immer gleich eine Großfamilie oder aber die komplette Nachbarschaft zu versorgen. Ich habe aber tatsächlich mal den großen Pott aufgesetzt, da ich mir mit dem runterrechnen bei den Gewürzen nicht sicher war.

Aber den Topf im Kühlschank aufbewahrt, kann man den Punsch mehrere Tage genießen. Einfach dann in die Tasse füllen und kurz nochmal erwärmen.

Da der Punsch ja aber auch kocht könnte man ihn dann direkt heiß in ausgekochte Flaschen abfüllen und verschenken und nur den Rest trinken. Das werde ich wohl beim nächsten Topf austesten :)

Nun aber zum Rezept:
  • 4 Liter Apfelsaft
  • 2 Liter Ananassaft
  • 1 Zimtstange
  • 5 Nelken
  • 1 TL Muskat
  • 1 Orange in Scheiben geschnitten
  • Saft einer Limette
  • 100 g Zucker (könnte man evtl weglassen, je nach dem wie süß es sein soll)

Alles in einen ausreichend großen Topf geben und dann auf kleiner Flamme 2-3 Stunden köcheln lassen.

Das beduftet das ganze Haus schön weihnachtlich und steigert die Vorfreude. Wer nicht gerade schwanger ist oder sonst auf Alkohol verzichten mag kann auch noch Vodka oder Rum reinkippen und hat eine tolle Alternative zum Glühwein.

Und nun wünsche ich euch einen tollen Start in den Dezember!

Liebe Grüße