Freitag, 30. Dezember 2016

Gewinnspielauslosung


Ihr Lieben, ich merke schon, dass ihr die freie Zeit zwischen den Jahren lieber mit Familie und Freunden nutzt als hier schnöde Gewinnspiele zu machen :) Oder gab es andere Gründe? Ich freue mich immer über konstruktive Kritik,

Da trotzdem immerhin drei Mädels sich kurz die Zeit genommen haben, möchte ich das belohnen und ihr dürft euch alle drei etwas aussuchen, das ich dieses Jahr im Kunterbunten Advent gezeigt habe. Bitte schreibt mir eine Nachricht, für was ihr euch entschieden habt und ich werde bald möglichst das Päckchen losschicken.

Leider wird es dieses Jahr keine Jahresübersicht geben, da mich der Hexenschuss plagt und ich nicht am Rechner sitzen darf, doch ich wünsche euch und euren Familien einen guten Rutsch und freue mich schon jetzt auf 2017 und viele tolle neue Rezepte und Ideen.

Eure

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Pleiten, Pech und Pannen im kunterbunten Advent


Niemand ist perfekt und ich schon gar nicht. Wäre auch zu schön, wenn alles einfach so klappen würde, wie ich mir das vorstelle. Doch alles ärgern bringt nichts und darum mache ich das Beste draus und teile meine Tollpatschigkeiten mit euch, so haben wir wenigstens was zum Schmunzeln.

Dieses Jahr wollte ich die Vorbereitungen für den Adventskalender besser machen als die Jahre zuvor. Ich habe schon im August eine Liste erstellt mit passenden Themen und Rezepten und hatte vor, dies nun in den kommenden Monaten zu kochen, fotografieren und tippen. Doch wer will schon im August heiße Schokolade trinken oder Kekse essen? Na gut, im Supermarkt kann man zu der Zeit auch schon die Lebkuchen kaufen, aber mir fiel es doch sehr schwer mich mit der Weihnachtszeit zu befassen und es war ja auch noch soooo viel Zeit.

Dann wurde es Oktober und ich überarbeitete meine Liste nochmal, da ich manches nun doch nicht mehr so gut fand und anderes noch gefunden hatte. Der Drang loszulegen wurde stärker, doch irgendwas war immer. Naja, noch hab ich ja ne Weile.

Der November sollte mein Monat für die Vorbereitungen werden. Nah genug an der Adventszeit und kalt genug um auch schon weihnachtliche Genüsse verzehren zu können. Tja, denkste. Abwechselnd lag das Kind und ich flach und Highlight waren 2 Tage im Krankenhaus. Zu Vorbereitungen kam ich nur in Gedanken.

Doch durch die tatkräftige Hilfe von Jessi, Steffi und Sarah und häufige Spätschichten in der Küche habe ich den Kalender rocken können.

Ausgebremst wurde ich natürlich trotzdem. So habe ich z.B. die Sweet Chili Sauce gleich zwei Mal, weil ich beim ersten Mal überlesen hatte, wie lange ich es köcheln lassen soll. Irgendwie war ich der Meinung einmal aufkochen reicht. Doof, wenn man dann feststellen muss, dass man Sweet Chili Wasser gemacht hat und keine Sauce :)


Ach und dann waren da noch die Seidensterne. Geplant hatte ich ganz tolle Sterne aus Seidenpapier so wie ich sie früher mal gebastelt hatte. Man kann da ganz tolle Muster falten. Sieht mega hübsch aus. Doch erst scheiterte es an meiner Fähigkeit Artikelbeschreibungen richtig zu lesen und ich hatte zu wenig Material. Und dann kam mein Mangel an Geduld mit filigranen Bastelarbeiten zum tragen und die ganze Scheiße angefangene Arbeit landete im Mülleimer...Ausgenommen der sehr einfache Stern im Beitrag zu den Anleitungen :)

Um einiges lustiger, weil süffiger, war das Problem mit dem Karamelllikör. Ich hatte iiirgendwo gelesen, dass es möglich ist aus Dulce de Leche und Vodka einen Karamelllikör zu mischen, doch fand ich kein Rezept mehr. Aber so schwer kann das ja nicht sein. Ich löffelte fröhlich meine Dulce de Leche in den Vodka und probierte schwungvoll - Bäääääh! Viel zu stark. Also mehr davon! Nach drei Mal nachbessern war das Ergebnis halbwegs zufriedenstellend und ich blau :) Ich vertrage doch nix mehr seit der Schwangerschaft. Doch irgendwie ist mir der Likör nicht ganz geheuer, denn oben am Flaschenhals bildeten sich nach 2 Tagen Bläschen. Probieren mochte ich nicht, ob das nun gekippt ist und daher landete auch diese Arbeit im Müll bzw Abfluss.

Nicht ganz so tragisch war die Sache mit der Rehkeule. Ich hatte vergessen diese rechtzeitig aufzutauen, sie war nicht entbeint und so ein riesen Teil bekam ich auch in keine Pfanne um sie anzubraten, wie in den meisten Rezepten gefordert wird. Daher habe ich einfach mal auf gut Glück gewurstelt und das Ding eben mit Knochen in den Topf geworfen. Hat gut geklappt, aber das Schneiden war dann mühselig. Und Anbraten muss man nicht, schadet aber sicher auch nicht. Da es uns wirklich gut so geschmeckt hat, habe ich es in meinem Rezept auch weggelassen.

Und das waren diesmal auch alle Pannen. Ich bin super happy, wie gut es diesmal alles lief und natürlich über die Unterstützung meiner Mädels. Die Vorbereitungen für 2017 laufen jetzt schon - ich lerne also aus meinen Fehlern :)


Was war denn euer größtes Missgeschick in der Geschenkevorbereitung?

Liebe Grüße

Samstag, 24. Dezember 2016

Kunterbunter Advent - Tag 24 - Frohes Fest!


Ihr Lieben heute ist schon Heilig Abend und somit endet der Adventskalender. Ich hoffe ihr hattet eine halbwegs besinnliche Zeit und wart gesünder als ich es war. Und natürlich hoffe ich, dass ihr viele Rezepte und Ideen der letzten Tage und Wochen gebrauchen konntet.

Heute habe ich eine Kleinigkeit für euch. Ihr könnt die Grafik ausdrucken und in einem Rahmen euer Heim etwas verschönern oder sie per Email an andere weiterleiten oder was euch sonst einfällt.



Diese Grafik habe ich selbst erstellt, daher liegt das Copyright bei mir und ihr dürft es frei benutzen (nur nicht für kommerzielle Zwecke, aber das sollte klar sein)

Hier könnt ihr die Grafik noch als pdf herunterladen: Klick mich

Und außerdem habe ich euch doch ganz am Anfang ein Gewinnspiel versprochen. Und das startet genau jetzt!

Ihr habt Zeit bis zum 30.Dezember 12 Uhr Mittags folgende 3 Fragen zu beantworten:

1. Was möchte ich in der Vorweihnachtszeit am liebsten die ganze Zeit versprühen?

2. Welches sind die 3 Dinge, die ich nicht besitze?

3. Was ist meine Lieblingsfarbe?

Alle Antworten findet ihr in den Beiträgen zum kunterbunten Advent. Aus den Kommentaren werde ich dann am 30.12. um 12 Uhr den Gewinner ziehen. Bitte achtet darauf, dass Blogger euren Kommentar auch wirklich angenommen hat, da es gerade über Mobilgeräte manchmal zu Problemen kommt. Wer bei Facebook Ala's Kunterbunt mit "gefällt mir" markiert hat gleich die doppelte Gewinnchance.

Und was könnt ihr gewinnen? Der oder die Gewinnerin darf sich aus all meinen Leckereien eine Sache aussuchen und bekommt diese frei Haus geliefert. Es sollte klar sein, dass ich nur Sachen verschicken kann, die ich gezeigt habe und keine der Gastbeiträge. Doch ich denke es ist trotzdem für jeden etwas dabei.

Kurz zum rechtlichen: Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook, Blogger oder wird sonst wie gesponsort. Der Gewinner wird durch ein Onlinetool ermittelt und hier am 30.12. bekannt gegeben.

Viel Glück beim Gewinnspiel und ein ganz tolles Weihnachtsfest und eine schöne Zeit wünscht

Freitag, 23. Dezember 2016

Kunterbunter Advent - Tag 23 - Last Minute Schokonüsse


Es soll ja Menschen geben, denen fällt genau heute auf, dass sie noch kein Geschenk für Tante Erna haben. Doch wer mag sich jetzt noch freiwillig ins Getümmel stürzen? Und als ich so in meiner Küche stand und überlegt habe, was man schnell Leckeres machen könnte fielen mir Pecannüsse ins Auge und ich hatte auch noch Kuvertüre da.


Na auf gehts und schnell waren schokolierte, leicht karamelisierte Pecannüsse fertig. Die Zubereitung dauerte wirklich nur 15 Minuten und somit eignet sich dieses Rezept auch prima als Last Minute Geschenk!

Ich habe verwendet:
  • 150g Pecannüsse
  • 200g Zartbitterkuvertüre
  • 3 EL Zucker
  • 1 EL Vanillearoma
  • 50 ml Wasser
  • 1 TL Zimt
Natürlich könnt ihr jegliche Nüsse verwenden die ihr mögt und auch Vollmilchkuvertüre nehmen, wenn ihr kein Zartbitter mögt. Dann könnte das Ergebnis allerdings recht süß werden.

Im Wasserbad die Kuvertüre schmelzen und dann 1 TL Zimt unterrühren. Denkbar ist auch Lebkuchengewürz, etwas Meersalz, Chilipulver oder einfach gar nichts zusätzlich :)

In einer Pfanne ohne zusätzliches Fett habe ich die Nüsse etwas geröstet bis sie anfingen dunkle Stellen zu bekommen. Aufpassen, dass sie nicht verbrennen und immer gut wenden!


Dann habe ich den Zucker darüber gestreut und das Wasser in die Pfanne gegossen. Nun unter Rühren köcheln lassen bis der Zucker sich gelöst hat und das Wasser verdampft ist. Wenn die Nüsse schön glänzen vom Herd nehmen und in die geschmolzene Schokolade geben.


Sollte euer Topf nicht groß genug sein, in dem ihr die Schokolade geschmolzen habt, nehmt einfach eine größere Schüssel in der auch die Nüsse Platz finden.

Nun so lange die Nüsse in der Schokolade bewegen bis alle Nüsse von der Schokolade überzogen sind. Dann auf einem Blech mit Backpapier verteilen. Am Besten ist es, wenn die Nüsse möglichst einzeln liegen, da es sonst größere Klumpen gibt die sich schwer essen lassen.


Wenn alles abgekühlt ist trocken verpacken und kühl lagern bis zum Verschenken und/oder Genießen.


Ich hoffe euch schmecken die Nüsschen so gut wie mir und ihr genießt sie einfach so statt im Vorweihnachtsstress zu stecken :)

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Kunterbunter Advent - Tag 22 - Spekulatiustiramisu


Mein absolutes Highlight bei jedem Menü ist der Nachtisch. Denn nach all den herzhaften Leckereien macht etwas Süßes den Abschluss. Wer kann da widerstehen?


Das Tiramisu habe ich schon unter dem Titel Advents- oder Kirschtiramisu gesehen, doch gemeint war immer diese cremige Köstlichkeit, die sehr einfach und schnell gemacht ist und vorbereitet werden kann bzw sollte. So bleibt an Weihnachten mehr Zeit für die Familie. Deswegen gab es dieses Dessert schon mehrmals zu Weihnachten und meine Familie ist auch schon angesteckt.

Ihr braucht für 3 Tulpengläser 220ml von WECK:
  • 250g Mascarpone
  • 50ml Sahne, geschlagen
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Glas Sauerkirschen
  • 1 Packung Spekulatius oder Biscoff-Kekse

Am besten schmeckt einfach Vollfett-Mascarpone, aber ich hatte den Ala-Mann einkaufen geschickt und das war, was er mitbrachte :) Und ich nehme statt Gewürzspekulatius gerne die Biscoff-Kekse, die noch intensiver nach den Gewürzen schmecken und deren Reste man dann auch gut zu eine Tasse Kaffee knuspern kann. Für mehr Gäste verdoppelt einfach die Anzahl Mascarpone und Sahne, denn die Kirschen und Kekse reichen auch für mehr. Übrigens kann das Tiramisu auch wunderbar in einer kleinen oder großen Auflaufform geschichtet werden. So kann sich jeder seine Portion selbst nehmen.

Als erstes sollten die Kirschen zum Abtropfen gestellt werden.
Dann 6-7 Kekse zerkrümeln


Nun die Mascarpone, Sahne und Vanillezucker verrühren.


In die Tulpengläser die Zutaten schichten und immer leicht nach unten drücken. Nun am besten über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.


Die Kekse nehmen natürlich die Feuchtigkeit auf, doch genau das mag ich. So hat man eine eine köstliche Creme. Vor dem Servieren kann je nach Geschmack auch noch eine Schicht frisch gekrümelte Kekse für mehr crunch darübergestreut werden.


Ich hoffe euch schmeckt das Spekulatiustiramisu genauso gut wie uns.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Kunterbunter Advent - Tag 21 - Rehkeule, Rotkraut und Knödel


Das heutige Hauptgericht entspricht genau unserem Geschmack. Wir essen alle gerne Wild - selbst mein Kleiner hat ein bisschen was gegessen obwohl Fleisch sonst eher nicht so hoch im Kurs steht - und die Klassiker Rotkraut und Knödel gehen auch immer. Und für mich gibt es kaum etwas, das so weihnachtlich ist wie Wild.


Gerade mit einem Slowcooker sind Rehkeule und Rotkraut kaum Arbeit. Aber natürlich kann man beides auch herkömmlich auf dem Herd machen.

Doch ich bevorzuge definitiv den Slow Cooker, da durch das lange Schmoren bei geringer Temperatur im Crockpot das Fleisch butterzart und total aromatisch wird. Es fiel fast vom Knochen und war ein wahrer Traum für Fleischliebhaber.

Das Rotkraut wird selbstgemacht auch um einiges besser als die fertige Variante und ist garantiert frei von künstlichen Geschmacksverstärkern und kann prima vorbereitet und eingefroren werden.

Die Zutatenliste:

Für die Rehkeule (für 4-6 Personen):

  • ca. 1 kg Rehkeule ausgelöst. (Ja meine war es nicht, ist aber definitiv besser so ;) )
  • 500ml Rotwein oder Glühwein
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 2 Zweige Thymian
  • 2 Schalotten
  • 2 Möhren
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Stück Sellerie
  • 1 Lorbeerblatt
  • 5 Wacholderbeeren, leicht gequetscht
  • 1 EL Butterschmalz
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Schalotte
  • 1 Möhre
  • 1 Stück Sellerie 
  • 1 Prise Zimt
  • 2 EL Preiselbeermarmelade
  • 1 Glas Wildfond
  • 2 EL Mehl
  • Salz & Pfeffer

Falls die Rehkeule tiefgefroren war, diese auftauen lassen. Nun von Sehnen, der Silberhaut und lästigen Häutchen befreien. Das Gemüse im oberen Teil putzen und in Würfel schneiden, sowie die Kräuter waschen. Zusammen mit dem Wein und der Keule in eine große Gefriertüte geben, so dass das Fleisch komplett von der Marinade bedeckt ist und möglichst über Nacht, aber mindestens 6 Stunden ziehen lassen.


Am nächsten Tag das Fleisch aus der Marinade nehmen und diese in einer Schüssel auffangen. Die Rehkeule trockentupfen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Lorbeerblatt und den Wacholderbeeren in den 3,5-Liter-Slowcooker legen.

Die Schalotte, Möhre und Sellerie schälen und alles fein würfeln. In einer Pfanne das Gemüse mit dem Butterschmalz anbraten bis es etwas Röstaromen bekommt und dann das Tomatenmark dazugeben. Hierdurch verliert dieses seine Säure. Von der Marinade ca. 400 ml durch ein Sieb gießen und damit das Gemüse ablöschen. Den Zimt und die Preiselbeermarmelade einrühren und dann mit dem Wildfond aufgießen.


Nun alles vorsichtig über die Rehkeule gießen und die Kräuter aus der Marinade auch dazu geben. Nun eine Stunde auf High und dann 6 Stunden auf Low garen. (Bei Andrew James gibt es dazu die Auto-Funktion) Ca. eine Stunde vor Ende das Mehl in die Soße rühren. Keine Angst kleinere Klumpen geben sich von selbst.

Vor dem Servieren das Lorbeerblatt und die Kräuter entfernen und die Soße nocheinmal abschmecken und das Fleisch in Scheiben schneiden, sofern ihr nicht am Tisch aufschneiden möchtet.


Für das Rotkraut (Für 6-8 Personen):
  • 1 kg Rotkohl, Strunk entfernt in Streifen geschnitten
  • 300g Äpfel, gerieben
  • Saft einer halben Zitrone
  • 4 EL Essig
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 50 g Butterschmalz
  • 100 g Zwiebeln, fein gewürfelt
  • 3-4 EL Zucker
  • 4 EL Essig
  • 2 EL Preiselbeermarmelade
  • 1 Zimtstange
  • 200 ml Rotwein
  • 1 kleines Stück Zartbitterschokolade

Am besten nehmt ihr einfach den Einsatz des 3,5-Liter-Slowcookers, doch es geht natürlich auch jede andere Schüssel. Mindestens einen Tag vor dem geplanten Verzehr einfach das Rotkraut, die geriebenen Äpfel, den Zitronensaft, Essig, Zucker und Salz gut vermengen und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Dann die Zwiebeln im Butterschmalz mit dem Zucker glasig andünsten und dann mit dem Essig vorsichtig ablöschen. Dies nun zum marinierten Rotkraut geben. Die Preiselbeermarmelade, Zimtstange und den Rotwein hinzufügen und nochmals alles gut durchrühren.


Nun 4-5 Stunden auf High garen und dann die Zimtstange entfernen und das Stück Zartbitterschokolade unterrühren und schmelzen lassen.

Ich schwöre übrigens darauf, das Rotkraut schon etwas vor Weihnachten zu machen und es einmal einzufrieren, da es so bekömmlicher wird. Wir hatten beim frischen Rotkraut mit etwas Bauchweh zu kämpfen, doch viele vertragen es auch so problemlos.

Das Ursprungsrezept für den Rotkohl kommt übrigens von Gaby Frankemölle, die hier ein Video zur Zubereitung veröffentlicht hat: *Klick*

Leider habe ich noch kein Rezept für selbstgemachte Knödel gefunden, die mir dann auch schmecken, daher gab es hier ein Tiefkühlprodukt.


Wäre die Rehkeule mit Rokraut und Knödel auch etwas für euch oder was kommt an Weihnachten bei euch auf den Tisch?

Viel Genuss beim Schlemmen - egal was es gibt - wünscht

Dienstag, 20. Dezember 2016

Kunterbunter Advent - Tag 20 - Feines Kürbissüppchen


Ich habe dieses Jahr das Glück von Schwiegermutter an Heilig Abend bekocht zu werden und mir keine Gedanken ums Menü machen zu müssen. Allerdings habe ich es mir nicht nehmen lassen für euch ein Menü zu planen, das ich auch genau so servieren würde. Und das zeige ich euch heute, morgen und übermorgen, so dass ihr evtl noch schnell einkaufen könntet, wenn ihr euch inspiriert fühlt und Samstag nachkochen wollt.


Den Beginn macht heute eine sehr leckere Kürbissuppe. Wie ihr wisst mag ich Kürbis sehr und so koche ich häufiger diese Suppe mit ein paar Kürbiskernen und etwas Öl verfeinert.

Die Zubereitung geht spielend einfach und man kann die Suppe auch gut vorkochen und am Abend vor dem großen Menü kurz erwärmen.

Ihr braucht für 2-3 Personen:
  • 300g Kürbis (am besten Hokkaido oder Muskat)
  • 2 Möhren
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • ca. 5cm frischer Ingwer
  • Saft einer halben Zitrone
  • 250ml Gemüsefond
  • 150ml Kokosmilch
  • etwas Koriander
  • Sojasauce, Salz, Pfeffer
Ich habe den Kürbis und Ingwer geschält und in handliche Stücke geschnitten, die Möhren in Scheiben und die Zwiebel in Würfel. Dann durfte alles im Slowcooker für ca. 3 Stunden auf High garen bis auch die Möhre weich war.


Ich hatte den kleinen Slowie mit 1,5 Litern genommen und der war sehr voll. Um jetzt besser pürieren zu können habe ich in einen großen Topf auf dem Herd umgefüllt und habe den Zitronensaft, den Gemüsefond und die Kokosmilch hinzugegeben. Nun gut mit dem Pürierstab durchgehen bis wirklich keine Stücke mehr übrig sind. Nach Geschmack mit Koriander, Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken.



Wer keinen Slowcooker hat nimmt gleich einen etwas größeren Topf, brät die Zwiebelwürfel an bis sie glasig werden, gibt Möhren, Ingwer und Kürbis kurz dazu und löscht mit dem Gemüsefond und der Kokosmilch ab. Dann ca. 10 Minuten köcheln lassen und erst dann mit den restlichen Zutaten abschmecken.

Die Suppe ist eher dickflüssig, was ich mochte, aber wenn sie euch zu dick ist gebt einfach noch einen kleinen Schluck Gemüsefond dazu.


Auf dem Teller die Suppe nun mit gerösteten Kürbiskernen bestreuen und einen Schluck Kürbiskernöl einrühren. Eine weitere Idee wäre es, ausgestochene Toaststerne auf die Suppe zu legen für mehr weihnachtliches Flair.


Voila fertig ist der erste Gang eures Weihnachtsmenüs.

Montag, 19. Dezember 2016

Kunterbunter Advent - Tag 19 - Geschenkanhänger


So langsam haben wir wohl alle unsere Geschenke beisammen und es geht ans einpacken. Ich war auf der Suche nach Geschenkanhängern in meiner Lieblingsfarbe: KUNTERBUNT und bin hier bei The little Umbrella fündig geworden.


Auf der Seite kann man super einfach sowohl die Farben als auch den Text je nach Gusto oder passend zum Geschenkpapier gestalten und dann ausdrucken.


Und die Geschenkanhänger sind nicht nur für Weihnachten geeignet, sondern es gibt auch Designs für Silvester oder das ganze Jahr.



Also schnell hier *klick* eure Geschenkanhänger gestalten, speichern, ausdrucken und fertig sind die farbenfrohen Geschenke.

Ich hoffe, ihr habt mit den Anhängern so viel Freude wie ich!

Einen kunterbunten Advent wünscht

Sonntag, 18. Dezember 2016

Kunterbunter Advent - Tag 18



Ein feines leises Klingen
Liegt über Wald und Feld
Als ob die Englein singen
Von Liebe auf der Welt.

Ein Leuchten aus der Ferne 
Streut sanftes Himmelslicht
Und legt den Glanz der Sterne
Auf jedes Angesicht.

Es will wohl Weihnacht werden
Mit sanftem Kerzenschein
Und überall auf Erden
Soll endlich Friede sein.

Ich hoffe ihr könnt die letzte Vorweihnachtswoche noch
etwas Ruhe bewahren und wenigstens ab und an
 innehalten in dem ganzen Rummel und Stress.

Einen schönen 4. Advent wünscht

Samstag, 17. Dezember 2016

Kunterbunter Advent - Tag 17 - schneller Apfelstrudel



In den Jahren vor der Geburt unseres Sohnes sind mein Mann und ich um die Weihnachtszeit gerne in Skiurlaub gefahren. Mit Kleinkind ist das nicht wirklich stressfrei machbar und daher bleiben wir halt daheim. Doch ich träume heimlich von den Bergen, dem Schnee und tröste mich einfach mit meiner Art von Apfelstrudel.


Ja ich weiß, dass jeder Österreicher die Hände über dem Kopf zusammenschlägt, wenn er sieht, dass ich Blätterteig nehme.
Aber a) mag ich Blätterteig b) war der eh noch da und musste weg und c) könnt ihr ja auch einfach Strudelteig machen oder fertig kaufen.

Ich nehme:
  • 1 Rolle Blätterteig
  • flüssige Butter
  • 2-3 Äpfel in kleinen Stückchen
  • Rosinen nach Belieben
  • Mandestifte nach Belieben
  • 1 TL Zimt
  • Saft einer Zitrone


Den Teig ca 10 Minuten bei Raumtemperatur liegen lassen und so lange die Äpfel putzen und in kleine Stücke schneiden. Direkt mit dem Saft einer Zitrone beträufeln damit sie nicht braun werden. In einer Schüssel die Apfelstückchen, Rosinen und Mandelstifte sowie den Zimt mischen.

Dann den Blätterteig entrollen und mit einem Wellholz (heißt das wirklich so oder nur bei meiner Oma??) noch etwas weiter ausrollen. Nun den Teig mit zerlassener Butter bepinseln, aber ringsum einen Rand von 2 cm lassen. Die Apfelfüllung auf den Teig geben und dann den Rand um die Füllung legen. Auf ein Blech mit Backpapier legen mit der Öffnung nach unten.


Nun den Strudel mit noch mehr zerlassener Butter bepinseln und in den vorgeheizten Backofen bei 180°C ca 40-50 Minuten goldbraun backen.


Mit Puderzucker bestäuben und am Besten mit einer Kugel Eis und Sahne genießen! Himmlisch... Bei mir musste es ohne Eis und Sahne gehen, das Kind wollte JETZT was von dem Strudel :) Das ist übrigens auch schuld, dass es von den ersten Schritten keine Fotos gibt, denn ich war schon froh den Strudel heil ich den Ofen zu bugsieren. An Fotos habe ich da leider nicht gedacht.

Aber sind diese Äpfelchen im Hintergrund nicht herzallerliebst? Ich hatte sie auf dem Markt gesehen und natürlich mussten die mit. Äpfel mit Sternen.... Hachz!

Kauende Grüße