Dienstag, 28. Juni 2016

Pestosonne mit Blätterteig


Für das Sommerfest unserer Krippe wollte ich etwas deftiges mitbringen, da auf der Liste nur jede Menge Kuchen zu finden war. Inspiriert durch die Nutellasterne, die gerade durch die Blogosphäre schwirren, testete ich einfach mal eine Pestosonne.

Das Ergebnis war lecker und alle waren begeistert und daher zeige ich euch hier, wie ihr die Pestosonne schnell und ohne viel Aufwand zaubert und so eine hübsche Ergänzung fürs Partybuffet oder etwas Leckeres zum Knabbern mit Freunden habt.

Ihr braucht:

  • Mindestens 2 Rollen Blätterteig aus dem Supermarkt
  • Pesto
  • evtl. Feta (nicht getestet, aber stelle ich mir lecker vor)
  • eine große Schüssel mit ca. 24 cm Durchmesser
  • ein Glas
Ja so einfach kann es gehen.

Die Blätterteigrollen aus dem Kühlschrank nehmen und kurz etwas warm werden lassen, dann kann man besser damit arbeiten. Eine Rolle ausrollen und mit der großen Schüssel einen runden Abdruck hineindrücken. Diesen mit einem Messer ausschneiden und den Kreis mit Pesto bestreichen.

Im Nachhinein würde ich jetzt noch etwas Feta über das Pesto krümeln um die Sonne noch etwas feuchter zu machen. Es war aber auch so schon lecker und daher ist das kein MUSS.

Nun die zweite Rolle genauso zurecht schneiden und auf den ersten Kreis legen. Solltet ihr noch eine Lage machen wollen bestreicht ihr auch diesen mit Pesto. Durch mehr Lagen bekommt die Sonne ein schöneres Muster, doch kann es bei zu vielen Lagen sein, dass sie innen nicht durchbackt. Ich war erst mal vorsichtig und hatte nur zwei Lagen.


Wenn ihr alle gewünschten Lagen gestapelt und bestrichen habt drücken wir vorsichtig mit einem Glas in der Mitte einen Abdruck (nicht zu fest, der Blätterteig darf nicht reißen). Mit einem Messer jetzt vom Kreis ausgehend erst in Viertel schneiden und die Viertel dann nochmal unterteilen, so dass man zum Schluß 16tel hat. Na, wer war gut in Mathe? Einfach das Viertel nochmal halbieren und diese Stücke auch halbieren :)


Die Streifen nun vorsichtig immer abwechselnd nach rechts oder links drehen, denn so entsteht das Muster.

Da ich die Reste nicht wegwerfen wollte habe ich einfach Stangen gedreht und ein paar Hörnchen gemacht. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Bei 180°C Umluft ca. 15-20 Minuten backen bis alles etwas Farbe bekommen hat.


Grundsätzlich eignet sich diese Art von Backwerk für Experimente. Ich habe gleich auch noch eine Sonne mit Tomatensauce und Käse gemacht, doch leider keine Fotos. Habt ihr noch Ideen, mit was man die Sonne bestreichen könnte?

Liebe Grüße


Donnerstag, 23. Juni 2016

DIY Natrondeo

Wer mir schon länger folgt weiß, dass ich Aluminium sehr kritisch sehe. Vorallem in Deos verzichte ich gerne darauf, da man dieses ja auch auf frisch rasierte Haut sprüht und daher das Aluminium recht einfach in den Körper gelangen kann. Wichtig ist natürlich, dass das Deo ihne Aluminium trotzdem zuverlässig wirkt. Hier hatte ich schon mal getestet, doch seit einigen Wochen habe ich das Natrondeo für mich entdeckt. Es ist auch ohne Aluminium, ist super fix gemixt und ist auch noch echt günstig.



Ihr braucht:
  • eine Sprühflasche mit ca. 100 ml
  • 100ml Wasser, erst aufgekocht und dann kalt werden lassen!
  • ca. 1/4 Teelöffel Natron

In die Flasche einfach das kalte Wasser und das Natron geben - kräftig schütteln - tadaaa: Fertig!

Bitte achtet nur wirklich darauf, das Wasser kalt werden zu lassen, da Natron mit heißem Wasser anders reagiert. So kann es dann Hautreizungen verursachen und das möchte ja dann keiner :)

Wenn ihr nur Sprühflaschen mit größerem Volumen habt könnt ihr natürlich die Menge anpassen. Achtet nur darauf, dass das Verhältnis gleich bleibt. 


Viel Spaß beim Testen bei den momentan sommerlichen Temperaturen







PS: Das Foto heute fällt unter künstlerische Freiheit X) Aber aus unscharfen Handyfotos ist nunmal nicht mehr raus zu holen und mit Kleinkind mit heftigster Schniefenase war ein langes Fotoshooting nicht drin.

Samstag, 18. Juni 2016

Züricher Geschnetzeltes aus dem Slowcooker


Die Hauptspeise am Geburtstag war ein "Wilderertopf" mit Nudeln. Ich brauchte etwas, das ich gut in Massen kochen kann und im Slowcooker lies sich das super vorbereiten. Eine der großen Stärken des Crockpots: Morgens schnibbeln, evtl anbraten und dann köcheln lassen und abends nur noch abschmecken. Perfekt!

Slow Cooker Crockpot Züricher Geschnetzeltes


Das Rezept war ursprünglich nicht für den Slow Cooker gedacht und ich habe es einfach mal drauf ankommen lassen. Aber es hat ganz wunderbar geschmeckt. Und die Vorbereitungen gestalten sich nun auch nicht sehr schwer und sind so flux erledigt, dass man es prima auch an Werktagen zubereiten kann wenn es schnell gehen muss.

Wir brauchen für ca. 4-5 Portionen im 3,5er Topf:

  • 1 kg Kalbfleisch, geschnetzelt
  • 400 ml Kalbsfond
  • 200 ml Weißwein
  • 1 kleine Zwiebel oder 1/2 normale, gewürfelt
  • etwas frische Petersilie
  • Salz & Pfeffer
  • 1 TL Selleriesamen (hatte ich da, kann man sicher aber auch weglassen)
  • 1 TL Paprikapulver
  • Butterschmalz zum Anbraten von Fleisch und Zwiebeln
  • ca. 500 g Pilze
  • 50g Mehl
  • 1-2 Creme fraiche je nach gewünschter Cremigkeit

Das Fleisch und die Zwiebel in Portionen anbraten (die Pfanne nicht zu voll machen) damit es leckere Röstaromen gibt. Ganz Eilige können das weglassen, aber ich empfehle es sehr.

Mein Mann hat gekocht, daher Fleisch und Zwiebel gleichzeitig. Ich hätte getrennt angebraten :)
Dann in den Crockpot geben und restliche Zutaten bis auf das Mehl und Creme fraiche auch in den Topf.


Einmal gut umrühren und 8 Std auf Low garen lassen. Dann das Mehl dazu und nochmal eine halbe Stunde ziehen lassen. In dieser Zeit dickt das Mehl an, daher diesen Schritt nicht auslassen. Mit Creme Fraiche abschmecken und evtl nachwürzen.

Wir haben das Geschnetztelte beim Nachkochen mit Spätzle genossen, im Original gehört Rösti dazu :) Und ein grüner Salat rundet das Ganze perfekt ab.

Trotz dem Alkohol ist es in meinen Augen BLW geeignet, da nach so langer Kochzeit nur eine kleine Menge Alkohol in der Sauce verbleibt, von der Jonathan eh nur einen Klecks auf seine Spätzle bekommen hat. Man könnte den Weißwein durch Traubensaft ersetzen oder einfach ganz weglassen, aber uns schmeckt es einfach so am Besten.


Viel Spaß beim Nachkochen!

Donnerstag, 16. Juni 2016

Zuckerfreie Gummitiere


Ich hatte es ja schon erwähnt: Seit Jonathan da ist achte ich deutlich mehr auf Zucker und versuche diesen zu ersetzen oder weg zu lassen. Doch auch jetzt schon möchte ich ihm natürlich ab und an mal eine Nascherei geben und da sind die zuckerfreien Gummitiere echt perfekt.



Mit viel Obst, ohne zusätzlichen Zucker, schnell gemacht und auch noch mindestens eine Woche gekühlt haltbar - was will man mehr?

Die Gummitiere eignen sich perfekt als Resteverwertung von Obst, das weg muss, man kann aber auch fertige Smoothies nehmen. Man kann die Tierchen in allen Formen und Farben machen und auch noch vegetarisch, wenn man das möchte.

Wir brauchen:

  • ca. 250 ml püriertes Obst oder Smoothie
  • 2 Päckchen gemahlene Gelatine. (KEINE Sofortgelatine oder Gelatine Fix!)

Wer die vegetarische Variante machen möchte nimmt 2 Päckchen Agar-Agar

Das gewünschte Obst oder den Smoothie in einem kleinen Topf etwas erwärmen und langsam die gemahlene Gelatine unterrühren. Dann einmal kurz aufkochen lassen und in Silikonförmchen gießen.
Diese hier sind günstig und einfach unschlagbar. Ich habe auch andere Formen, doch da bleiben die Tierchen manchmal hängen. Passiert mit diesen Formen selten und die Formen sind auch super niedlich.

Die gefüllte Form dann vorsichtig in den Kühlschrank stellen und 1-2 Stunden warten. Danach können die Gummitiere vorsichtig aus der Form gedrückt werden.


Achtung: Je dünnflüssiger das Obst, desto eher neigen die Gummitiere zum Reißen. Daher versuche ich dünne Smoothies mit Obst "einzudicken" z.B. mit Bananen.


Die kleinen Leckereien halten sich gut gekühlt ca. eine Woche, doch meist sind sie schneller weg. :)


Auf den Bildern zu sehen sind Apfel-Nektarine (orange) und Heidelbeer-Granatapfel-Banane (bräunlich) Durch die verschiedenen Obstsorten kann man natürlich Farbe und Geschmack beeinflussen. Sollte das Obst zu wenig süß sein, kann man dem Obstbrei auch etwas pürierte Datteln hinzufügen.


Viel Freude beim sorgenfreien Naschen wünscht

Montag, 13. Juni 2016

Tips und Tricks zum Thema BLW


Im Prinzip braucht man für BLW nichts extra. Punkt.

Man  kann normale Lätzchen verwenden und das Kind nach jedem Essen umziehen. Man kann es auch - je nach Wetterlage - oben ohne im Hochstuhl sitzen lassen und es danach direkt in die Badewanne stecken. :) Oder man erleichtert sich das Ganze und kauft Lätzchen gleich mit Armen und möglichst noch einer "Auffangschale" wie z.B. die von Kushies, die ich nur empfehlen kann. Wir haben sie in allen möglichen Größen und Mustern und auch wenn sie deutlich teurer sind als die vom Schweden zum Beispiel, lohnt sich das Geld.


Die deutlichste Erleichterung war die HappyMat, die immernoch fast täglich zum Einsatz kommt. Natürlich kann man das Essen auch einfach auf den Tisch legen. Doch gerade am Anfang jagte Jonathan sein Essen einmal quer über den Tisch und war schnell frustriert. Durch die Form der Silikonmatte konnte er das Essen deutlich besser greifen und es konnte auch nicht abhauen. Die Matte ist auch nicht so leicht runter zu werfen wie ein Teller und ist daher selbst jetzt noch ein treuer Begleiter z.B. auch ins Restaurant.


Das allerwichtigste Utensil bei uns ist jedoch der Kehrwisch *lach* Nach dem Essen bleibt Jonathan noch kurz im Hochstuhl, wird nach hinten geschoben und Mama oder Papa kehren einmal schnell die Reste zusammen.

Und wie machen wir das im Restaurant?

Im Prinzip nicht anders als daheim. Wir wählen das Restaurant etwas nach dem Kriterium aus, ob ein Kind erwünscht ist (nicht gerade ins nobelste der Stadt) und ob es dort auch etwas gibt, das Jonathan essen kann, bzw haben wir früher auch oft einfach selbst etwas mitgebracht. Heute möchte er unbedingt das essen, was auch wir essen. Doch im Grunde schränkt das kaum ein. Döner für unterwegs, etwas Reis, Nudel oder Gemüse beim Asiaten und Gutbürgerlich gab es für unseren Schwaben natürlich Spätzle :) Selbst Sushi essen sind wir häufig und es war nie ein Problem etwas Reis und Avocadoscheiben zu organisieren.

Das Chaos unterm Tisch haben wir natürlich zumindest grob beseitigt ;)

Habt ihr noch Fragen zur praktischen Anwendung oder Tips?


Donnerstag, 9. Juni 2016

Brokkolisalat mit Bacon



Passend zum Thema "Waldtiere" wollte ich auch das Essen am Geburtstag von Jonathan gestalten. Und Brokkoli erinnert an kleine Bäume, ist lecker und Jonathan liebt Brokkoli, daher wollte ich unbedingt etwas damit machen. Auf Pinterest fand ich dann ein paar Rezepte, die ich kurzerhand zu einem verwurstete und dies ist das leckere Ergebnis, das sogar denen schmeckte, die Brokkoli sonst verschmähen. Ich meine: Es ist Bacon drin. Muss ich mehr sagen?


Die Zubereitung ist nicht unbedingt die zeitsparendste, aber der Aufwand lohnt sich wirklich und gerade im Sommer (sofern der mal noch die Kurve bekommt) ist das wirklich ein leckeres Gericht, das auch mal als Hauptmahlzeit gegessen werden kann, wenn man nichts Schweres mag. Und überhaupt ist das Rezept auch noch Low Carb!

Wir nehmen also:
  • ca. 400 g Brokkoli, vorgegart. (am besten dünsten, da bleiben die guten Stoffe drin)
  • 1 kleine oder 1/2 rote Zwiebel
  • ca. 50 g Mandelblättchen
  • 1 Packung Bacon
  • 200g saure Sahne
  • 200g Mayonaise
  • 2 EL Apfelessig

Ich beginne immer damit den Brokkoli zu garen und den Bacon zu braten. Mit wenig Fett in der Pfanne schön braun rösten, so dass er knusprig ist.



Die Zwiebel fein würfeln und den Bacon kleinkrümeln. Dann alles in einer Schüssel vermengen.


Und schon ist der "Baumsalat" fertig und erfreut Groß und Klein.

Na, wäre das was für euch?

Donnerstag, 2. Juni 2016

One Pot Pasta Stroganoff


Es gab bei uns mal wieder One Pot Pasta, aber nicht die Variante, die ich euch hier gezeigt habe, sondern eine nach Art "Stroganoff" mit Hackfleisch, Pilzen und Sahnesauce. Ich mag ja Sahnesaucen und da meine beiden Jungs eh zu wenig auf den Rippen haben, gibt es das bei uns ab und an und ich muss mich eben etwas zurückhalten, denn die Kalorien darf man bei den Gerichten nicht zählen :)


Und wer jetzt von meinem anderen OnePot-Rezept verwöhnt ist, dem muss ich sagen, dass es ganz so einfach leider doch nicht geht. Aber immerhin wird auch hier nur ein Topf dreckig und es geht auch noch schneller wie bei vielen anderen Gerichten.

Wir nehmen:

  • etwas Butterschmalz oder Öl
  • 1 Zwiebel
  • 500 g Hackfleisch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Paprikapulver
  • nach Geschmack etwas Weißwein
  • 1 Liter Brühe
  • 500 g Pilze
  • ca. 250 g Nudeln
  • 1 saure Sahne oder Creme fraiche
  • etwas frische Petersilie 

In einem großen Topf  die Zwiebel in Butterschmalz oder Öl anbraten. (Darf ich euch hier mein Ghee nochmal ans Herz legen? :) )

Die Zwiebel so lange unter rühren garen bis sie glasig sind. Dann die Knoblauchzehe geschnitten oder gepresst hinzugeben, die Gewürze und das Hackfleisch auch und letzteres krümelig anbraten. Mit etwas Weißwein ablöschen oder wer das nicht mag eben nur mit der Brühe, die wir nun mit den Pilzen in den Topf geben.


Jetzt kommen auch die Nudeln dazu und hier kommt es etwas darauf an, was für einen Topf man benutzt. Die Nudeln sollten komplett bedeckt sein, also braucht ihr eventuell mehr Brühe. Dann alles gut umrühren und unter weiterem Rühren alles ca. 10-15 Minuten kochen bis die Nudel al dente sind. (Wer es verkochen lässt hat zu selten getestet :P )


Den Topf nun vom Herd nehmen und die saure Sahne oder Creme fraiche unterrühren und mit Petersilie dekorieren. Fertig.


Ich hoffe es schmeckt auch euch so gut wie uns :) Wenn ja dürft ihr mir das gerne in den Kommentaren schreiben.

Mittwoch, 1. Juni 2016

Back to work


Tjahaaa das hatte ich mir mal wieder so vorgestellt. Mal eben wieder halbtags arbeiten gehen und trotzdem weiterhin den Alltag laufen lassen wie bisher.

Leider ist es aber so, dass wir am Geburtstag von den leckersten Sachen keine Fotos gemacht haben. Die waren viiiiel zu schnell weg :)

Außerdem fehlt mir natürlich jetzt hinten und vorne Zeit, die ich vorher hatte, um die Sachen einfach nochmal zu machen. Würde ich glatt tun, die waren ja lecker *hihi*

Doch noch zusätzlich schläft Jonathan gerade immer weniger lang und noch weniger lang und ich bekomm noch weniger Schlaf, obwohl ich schon früher ins Bett gehe. Heute z.B. war er schon um 5 wach. Für manche normal, doch bisher hat er sehr regelmäßig bis halb 7 / 7 Uhr geschlafen.
Und so komm ich einfach nicht dazu euch die versprochenen Rezepte zu zeigen. Doch bald kommt das Wochenende und dann kann alles nur besser werden, oder? :)

Einen schönen Mittwoch wünscht