Mittwoch, 21. September 2016

Exotische Kürbissuppe



 
Wie ich neulich berichtet habe liebe ich Kürbis. In der Kürbissaison - die ja jetzt in vollem Gange ist - gibt es daher häufiger Kürbis. Eines der ersten Rezepte, die ich für meinen Mann gekocht habe, der Kürbis gar nicht kannte, war die exotische Kürbissuppe. Mittlerweile mache ich die gerne im Slowcooker, da so die Aromen noch intensiver werden und ich nicht dabeibleiben muss. Doch ihr könnt die Suppe natürlich auch auf herkömmliche Art kochen.

Benötigt werden:

  • 1 mittelgroßer Hokkaido (ca. 300g Fruchfleisch )
  • 1 Zwiebel
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 Stängel Zitronengras
  • 1 Limette
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 250 ml Brühe
  • 125 ml Weißwein
  • je ca. 1/2 TL Curry, Kurkuma, Cayennepfeffer, Kreuzkümmel, 
  • Salz und Pfeffer

Grundsätzlich kann jeder Speisekürbis verwendet werden. Doch Hokkaido ist recht aromatisch und mir persönlich ist z.B. Butternut zu wenig intensiv. Und noch ein Tipp vorab: Wer sich schwertut den Kürbis zu zerteilen kann ihn einfach ca. 30 Minuten bei 100°C in den Backofen tun. Da wird er schon etwas weich und das Schneiden ist ein Kinderspiel.

Wir schnibbeln also den Kürbis in etwa gleichgroße Stücke, schälen den Ingwer, schneiden das Zitronengras in 3 Teile und quetschen es etwas so dass das Aroma besser raus kommt und schneiden die Zwiebel in Würfel.

Dann zuerst die Zwiebel mit Ingwer und Zitronengras etwas in einem Topf anrösten und wenn die Zwiebel etwas Farbe hat die Kürbisstücke dazu. Mit dem Weißwein ablöschen und kurz köcheln lassen. So verdampft schon mal viel vom Alkohol. Nun die Brühe aufgießen, die Gewürze zugeben und alles ca. 30 Minuten köcheln lassen. Den Ingwer und das Zitronengras rausfischen, die Kokosmilch und den Saft der Limette zugeben. Jetzt ordentlich pürieren und nochmal abschmecken.


Im Slowcooker spare ich mir das alles, schütte alles bis auf Kokosmilch und Limettensaft in den Topf, stelle 4 Stunden High ein und gebe dann die restlichen Zutaten dazu, püriere und bin mit weniger Aufwand fertig und habe durch das langsame garen sogar eine aromatischere Suppe und musste nicht dabei bleiben. ;)


Hmmmm so ein Süppchen erinnert auch im Herbst noch an exotische Strände.


Viel Spaß beim Nachkochen!

Sonntag, 18. September 2016

Bacon Bombs mit Maiskolben

Seit ich den Slowcooker nutze hat sich unser Speiseplan etwas geändert. Ein absolutes Lieblingsgericht ist dazugekommen und dieses möchte ich euch heute verraten:



Bacon Bombs kann man auch im Backofen machen, doch für mich viel einfacher ist die Variante im Slowcooker. Da ich zwei Größen der langsamen Töpfe habe, kann ich auch gleich noch eine Beilage im kleinen Topf garen und die Klara liefert nun fast fettfreie Kroketten. Fertig ist ein leckeres Menü, das quasi von alleine kocht.

Na gut, die Vorarbeiten muss man schon selbst erledigen :)

Für die Bacon Bombs brauchen wir:

  • 400g Hackfleisch
  • ca. 1 EL BBQ Gewürz oder Paprika, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Chili
  • 1 Ei
  • 1-2 EL Paniermehl
  • 5 Käsestücke (Gouda, Edammer o.ä.)
  • eine Packung Frühstücksbacon (10 Streifen)
  • 100 ml BBQ Sauce

Hackfleisch, Gewürze, Ei und Paniermehl vermengen und in 5 etwas gleich große Teile formen. Die Masse nun etwas platt drücken, Käsestück drauf und nun eine Kugel formen. Diesen Hackfleischklops nun mit zwei Streifen Bacon umwickeln - einmal längs einmal quer - und mit der offenen Seite nach unten in den Slowcooker legen. Wenn alle 5 Bombs im Topf liegen mit der BBQ-Sauce bestreichen und 3 Stunden auf High garen.

Dieses Rezept ist für den 1,5Liter Topf. Ich habe es im 3,5er gegart und das Rezept einfach verdoppelt. Die Zeit bleibt dabei gleich.


Als Beilage gab es Maiskolben, die man auch super einfach und mega lecker im Slowcooker garen kann.

  • 2 Maiskolben in Stücken
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Prise Salz und Pfeffer
  • 50 g Butter
  • nach Belieben etwas Thymian

Alles in den Topf geben und 4 Stunden High im 1,5er Topf garen. Beim Servieren nochmal eine kleine Prise Salz direkt auf den Maiskolben geben und das himmlisch buttrige Aroma mit einem Hauch Knoblauch genießen. Von der Kokosmilch schmeckt man dann fast nichts mehr, da sie den Geschmack des Maiskolbens unterstützt.


Dazu die besagten TK-Kroketten aus der Klara und alle waren glücklich. Inklusive Jonathan :) Übrigens sind die Bacon Bombs auf meinem Bild nicht etwa verbrannt, sondern durch die BBQ-Sauce so dunkel. Ohne Kroketten hat man übrigens auch gleich eine Low Carb-Variante.



Hmmmm da läuft mir beim Schreiben schon wieder das Wasser im Mund zusammen. Habt ihr auch ein Gericht, das immer wieder auf dem Tisch landet?

Mittwoch, 14. September 2016

Gefüllter Kürbis vegetarische Art

Der Herbst beginnt und die Kürbiszeit geht los. Ich LIEBE Kürbis und freue mich, dass auch Jonathan gerne welchen isst. Meist gibt es Suppe oder gefüllten Kürbis und den in der Regel mit Hackfleisch. Doch heute habe ich für euch eine vegetarische Variante, die so lecker ist, dass sogar mein Mann gern auf das Fleisch verzichtet. Allerdings ist das Rezept nicht gerade Kalorienarm. Aber was macht das schon bei DEM Geschmack?


Wir nehmen:
  • entweder 2 kleine Hokkaido Kürbisse oder ein großer Kürbis (ca. 2 kg)
  • 400 ml Creme Double
  • 150 g Gruyere Käse, gerieben
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • Zimt, Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer
  • 4-5 Scheiben Toastbrot
  • Olivenöl
Den Deckel vom Hokkaido abschneiden und aufheben. Dann mit einem Löffel das Kerngehäuse und die Fasern entfernen. Den Knoblauch fein hacken, das Toastbrot in Würfel schneiden und den Käse reiben. Auf dem Foto seht ihr, dass meine Würfel recht groß waren. War nicht so schlau :) Ich denke bei 1cm wird das knuspriger.


In einem Topf Creme Double und Knoblauch unter Rühren erwärmen. Etwas Salz und Pfeffer dazugeben und ca. 15 Minuten ziehen lassen. (Nicht kochen!)

Währenddessen das Toastbrot in einer heißen, gefetteten Pfanne die Toastbrotwürfel leicht bräunen. Vorsicht, die werden schlagartig schwarz wenn man es übertreibt :)

Nun sollte die Creme Double 15 Minuten gezogen haben und wir nehmen den Topf vom Herd. Vorsichtig den Gruyere einrühren bis es eine glatte Masse gibt.

Der Kürbis wird nun von innen mit etwas Zimt und Cayennepfeffer gewürzt und dann die Käsemischung und Croutons abwechselnd geschichtet. Ein paar Croutons aufbewahren für die Deko.

Wenn ihr fertig geschichtet habt den Deckel auflegen und entweder im vorgeheizten Ofen 90 Minuten auf 180°C Umluft / 200°C O/U-Hitze oder in der Klara bei 230°C backen. Es macht Sinn den Kürbis in eine Auflaufform oder in das tiefe Blech zu setzen, da er manchmal aufplatzt und dann hätte man ne schöne Schweinerei im Ofen.

Wer unsicher ist, ob der Kürbis wirklich schon durch ist, kann einfach ein Holzstäbchen in den Kürbis stechen. Wenn das ganz leicht geht ist der Kürbis fertig. Wenn nicht, braucht er noch etwas. Ist er aber schon sehr dunkel, kann man ihn einfach mit etwas Alufolie abdecken.

Den fertigen Kürbis aus dem Ofen nehmen, Deckel runter und mit den restlichen Croutons bestreut servieren. (Sorry, dass dieses Bild leider etwas unscharf wurde, aber der Hunger war stärker als der Wunsch nach scharfen Bildern)

Viel Spaß beim Schlemmen!

Dienstag, 6. September 2016

Die VitAir Turbo und leckerste Tintenfischringe


Seit meinem Geburtstag habe ich noch ein neues Spielzeug. Jaa, so langsam wird es voll in der Küche, aber noch passt alles auf meine "Werkbank". Ich besitze nun nicht nur zwei Slowcooker und eine KitchenAid, nein ich habe auch noch eine Heißluftfritteuse namens Klara. Nunja, eigentlich ja VitAir Turbo von Klarstein, aber wie ich schnell in diversen Gruppen gelernt habe, die mich mit wunderbaren Rezepten versorgen, wird diese Klara genannt. Passt zu Erna, unserer Spülmaschine :)


Manch eine (oder einer?) denkt sich nun: Noch ein Gerät, das rumsteht. Jain. Die Fettfritteuse stand auch rum. Und das wohl sogar länger als die Klara jetzt. Und dann war das Fett ranzig.. Und ungesund ist sie auch. Also wurde die alte entsorgt (nach 8 Jahren treuen Diensten ist das auch ok) und die Klara zog ein.

Ja, ich muss zugeben sie ist groß und am Anfang war ich auch eingeschüchtert, da die Anleitung sehr spärlich ist. Aber wie schon für den Slowcooker gibt es auch für die Klara tolle Facebookgruppen, die einen mit Tipps und Rezepten versorgen und so testeten wir gleich Hardcore mit TK - Tintenfischringen.



Meine Erwartungen waren gering, denn wie ich gelesen hatte, fielen bei der Zubereitung in der Pommestrommel bei manchen Marken die Panade ab. Doch im Blech ging zu wenig rein für uns drei. Also mal wieder volles Risiko. Und wir wurden mit super leckeren, fast Fett freien Tintenfischringen belohnt, die ich so lecker selten gegessen hatte. Ich war mal wieder verliebt.


Leider war der erste Versuch selbstgemachte Pommes ein Reinfall. Irgendwas muss ich falsch gemacht haben, denn die Pommes waren zäh und trocken. Vermutlich hätte ich doch etwas Öl zugeben müssen :) Doch das teste ich bald nochmal.

In den letzten Wochen habe ich nun so einiges in der Klara zubereitet und bin sehr begeistert. Brötchen aufbacken ohne Vorheizen - perfekt! Gefüllter Kürbis - lecker! (Rezept gibt bald) Überbackene Pilze, Muffins, Bacon Bombs und natürlich TK-Pommes werden auch alle echt toll. Und das eben ohne Vorheizen und mit weniger Stromverbrauch als der Backofen.


Klare Kaufempfehlung von mir, auch wenn das Gerät echt viel Platz braucht, was mein einziger Kritikpunkt ist.

Wie macht ihr eure Pommes?