Sonntag, 23. Oktober 2016

Applebutter - gewürztes Apfelmus


Schon seit einigen Wochen ist in der Facebookgruppe zum Slowcooker der Hype groß. Jede testet und probiert und alle schwärmen. Wovon? Na von Applebutter.


Das kommt (wie fast alles rund um den Slowcooker) aus Amerika und ist im Prinzip langsam geköcheltes, gewürztes Apfelmus. Doch durch das lange Garen karamelisiert der Zucker, die Gewürze entfalten ihr ganzes Aroma und das Ergebnis ist ein samtiger Aufstich, der himmlisch schmeckt.

Leider kann ich die Zubereitung auf anderen Wegen nicht empfehlen, es sei denn ihr möchtet 12 Stunden am Herd stehen und gelegentlich umrühren :(

Wir nehmen:

  • einen Slowcooker 3,5 Liter :)
  • 1kg säuerliche Äpfel oder mehr
  • 50ml Apfelessig
  • 75-100g braunen Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Msp gemahlene Nelken
  • 1 Msp gemahlenes Piment

Die Äpfel werden geputzt und je nach Geschmack auch geschält. Da bei mir selbst nach dem Pürieren kleine Stückchen Schale in der Applebutter waren und ich das nicht mag, habe ich sie dieses Mal geschält und die Schalen zu einem Likör angesetzt. Dann in Stücke schneiden und in den Topf geben. Dieser sollte mindestens 2/3 gefüllt sein, sonst kann es anbrennen. Den Apfelessig und Zucker darübergeben und nun 8 Stunden auf High stellen dann folgen 10 Stunden auf Low. (Gott sei Dank braucht ein Slowcooker so wenig Strom - aber das Ergebnis rechtfertigt den Aufwand)


Nun werden die Gewürze untergerührt und man kann schon pürieren. Nun ca. 4 Stunden auf High einstellen und möglichst immer mal kucken und umrühren. Wenn das Mus schon eingedickt ist reicht auch etwas weniger.


Das gewürzte Apfelmus kann nun heiß in Gläser gefüllt werden und hält sich so ca. 2 Wochen. Um es richtig haltbar zu machen muss es im Topf auf dem Herd 1 Stunde eingekocht werden. Ich habe einen Einkochtopf geerbt und koche darin ein.

Die Applebutter kann nun wie normales Apfelmus gegessen werden, in den Joghurt gerührt, als Topping auf Eis oder geschichtet mit Keksen und Sahne als leckeres Dessert. 


Und eine oder einer von euch kann nun ein Glas meiner Apfelbutter gewinnen! Folgt mir einfach bei Facebook und verratet mir (hier oder dort) euer Lieblingsgericht im Herbst und Winter. Bis 30.10. habt ihr Zeit, dann verlose ich unter allen Teilnehmern ein Glas der braunen Köstlichkeit.

Samstag, 22. Oktober 2016

Raffaello Muffins by Steffi


Heute schmücke ich mich mit fremden Federn. Aber meine Kollegin Steffi hat mit bloggen nicht so viel am Hut und privat viel Stress und daher habe ich die Erlaubnis euch diese Köstlichkeit zu präsentieren.


Diese Muffins sind anders als die meisten anderen Raffaello Muffins, in denen einfach fertig gekaufte Produkte verwendet werden.
Nein, Steffi hatte den Ehrgeiz das Rezept so zu entwickeln, dass man durch die Zutaten den Geschmack von Raffaello zaubern kann. Und das gelang ihr ganz hervorragend.

Der Muffin schmeckt lecker nach Kokos und Mandeln und die Creme setzt dem ganzen das (Sahne-)Häubchen auf! Ich konnte jedenfalls nicht genug von den Dingern bekommen. Wer bei solchen Leckereien trotzdem Kalorien zählt sollte jetzt schnell wegklicken :)

Für ca. 25 Muffins braucht ihr:

Für den Teig:

  • 300g Butter
  • 5 Eier
  • 150g Zucker
  • 150g Mehl
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 100g Kokosraspeln

Für die Creme:
  • 300g Kokosmus/Creamed Coconut
  • 300g weiße Schokolade
  • 200ml Kokosmilch

Die weiche Butter mit den Eiern und dem Zucker cremig schlagen und dann die trockenen Zutaten nur so lange unterrühren bis alles verteilt ist. In Förmchen füllen und dann ca. 15-20 Minuten bei 150°C backen. Wenn die Muffins etwas Farbe bekommen haben mit der Stäbchenprobe testen, ob sie durchgebacken sind.


Für die Creme die Schokolade schmelzen und Kokosmus sowie Kokosmilch unterrühren. Dann bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. (Im Kühlschrank wird die Creme zu fest) Wenn sowohl Muffins als auch Creme nicht mehr warm sind einfach einen Klecks Creme auf die Muffins geben und mit ein paar Kokosraspel bestreuen.


Viel Spaß beim Schlemmen!

Montag, 10. Oktober 2016

Blogevent von Langsam kocht Besser


Eine Seite, die ich regelmäßig besuche ist "crockpot-rezepte.de". Diese Seite ist eine wahre Fundgrube an leckeren Rezepten rund um den Slowcooker, versorgt einen mit tollen Tipps zum Gerät und ist auch sonst eine tolle Inspiration.

Autorin des Blogs ist Gaby Frankemölle, die auch ganz tolle Rezeptbücher für den Crockpot herausgebracht hat. Und auch wenn man es kaum glauben mag wird der Crockyblog schon 10 Jahre alt.


Dazu veranstaltet Gaby ein Blogevent und Alas Kunterbunt ist natürlich dabei!

Gesammelt werden eigene Rezepte für den Slowcooker und ich habe das leckere Züricher Geschnetzeltes ins Rennen geschickt. Ihr erinnert euch? Saftiges Kalbsgeschnetzeltes in Rahmsauce mit Pilzen und das fast ohne Arbeit :)

Und jetzt brauche ich eure Daumen, dass ich eines der tollen Gewinne bald mein Eigen nennen darf!

Sonntag, 9. Oktober 2016

Herbstliches Gulasch

Der Herbst kam in den letzten Wochen ja mit Macht und bei den kühlen Temperaturen und oft trübem Wetter möchte man am liebsten etwas warmes, sättigendes in den Bauch, oder? Zumindest mit geht es so, dass ich plötzlich Lust auf deftige Eintöpfe und lecker Gulasch bekomme.


Und in dem Rezept, das ich heute mit euch teile, habe ich einfach alles vereint, was mir im Herbst am besten schmeckt. Schön frisch vom Markt - ab in den Topf und dann ne Weile geschmort hat man mittags ein wundervolles, schmackhaftes Gericht, das Magen und Seele wärmt.

Ich nehme:

  • 500g Gulasch (Fleischsorte nach Belieben, ich hatte noch Schwein)
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1-2 Pastinaken
  • 1-2 Möhren
  • 1 Beutel vorgekochte Maronen
  • 200g Kürbis
  • 400 ml Brühe
  • etwas Rotwein
  • 1/2 TL Thymian
  • 200g Pilze
  • etwas Mehl zum Eindicken
  • Salz/Pfeffer

Wer dieses Gericht auf herkömmliche Art macht nimmt einen großen Topf, wer es im Slowcooker zubereitet kann eine Pfanne nehmen, um die Zwiebel und das Gulasch nach und nach anzubraten. Ich fülle dann um in den SC, man kann aber auch einfach im Topf weitermachen.

Pastinaken, Möhren und Kürbis  in Scheiben bzw Würfel schneiden und dazugeben. Mit Rotwein ablöschen und mit der Brühe aufgießen und die Maronen noch hineinwerfen.

Im Crockpot 3,5 Std High/7,5 Std Low  - auf dem Herd ca. 1 Stunde köcheln lassen. Je länger es schmurgelt um so besser wird es. Allerdings wird so der Kürbis etwas matschig. Mir macht das nichts aus, doch wer das so nicht möchte gibt den Kürbis erst etwas später dazu.

Nach Ende der Zeit die Pilze noch dazugeben und nochmal abschmecken. Dann das Mehl darüberstreuen und etwas unterrühren. Keine Angst die Klümpchen lösen sich in den nächsten 30 Minuten, die es nochmal ziehen darf auf.


Nun kann dieses leckere Gericht mit Nudeln, Kartoffeln oder Knödeln genossen werden. Ohne Beilagen dieser Art ist es sogar Low Carb :)

Viel Spaß beim Nachkochen!

Sonntag, 2. Oktober 2016

Ofengemüse



Um ehrlich zu sein ist es ein alter Hut! Ofengemüse ist für viele von euch nichts Neues. Doch ich habe es nie getestet und wer weiß, vielleicht geht es ja einigen auch noch so. Meist kommt auch laut Rezept noch Tomate aufs Blech und damit ist für mich persönlich der Ofen aus. Mag ich nicht ;)  Doch jetzt im Herbst habe ich eine andere Art von Ofengemüse endlich getestet und es ist soooo lecker!!! Das musste ich mit euch teilen:


Ich stehe auf die Mischung aus Wurzelgemüse, Zwiebel und geröstetem Knoblauch. Außerdem geht es relativ schnell - wenn mal alles geputzt ist - und man kann es toll variieren.

Unsere Lieblingskombination:

  • 1 oder nur ein halber, kleiner Kürbis
  • 2-3 Pastinaken
  • 2-3 Karotten und/oder Urkarotten
  • 1 Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas Öl
  • Salz, Pfeffer

Man kann aber noch viel mehr Gemüsesorten wie Paprika, Kartoffeln, Pilze usw. verwenden, einfach mal ausprobieren.


Das Gemüse putzen und in etwa gleich große Stücke schneiden. In einer Schüssel mit Öl begießen und würzen. Ganz toll zum Kürbis passt übrigens Ras el Hanout, doch es geht auch ohne. Dann am besten mit der Hand gut durchmischen, so dass sich die Gewürze und das Öl gut auf dem Gemüse verteilen. Nun alles auf ein Backblech geben und bei 180°C im vergeheizten Ofen ca. 30-40 Minuten garen je nach gewünschter Bräunung.


Dazu gibt es hier gerne mal ein Steak oder Hackbällchen, doch auch einfach für sich alleine als vegetarisches Gericht ist das Ofengemüse einfach lecker!

Macht ihr auch Ofengemüse? Was ist eure Lieblingskombi?