Sonntag, 31. Dezember 2017

Goodbye 2017 and welcome 2018


Am Jahresende werde ich immer sentimental. Je älter ich werde um so schlimmer wird es. Die Zeit rast und gerade mit Kindern merkt man das noch mehr. Doch dieses Jahr bin ich eigentlich nur froh, dass es vorbei ist.

Es gab viele Krankheiten, Schicksalsschläge und Sorgen. Eine berufliche Veränderung brachte nicht den gewünschten Effekt sondern eigentlich nur noch mehr Kummer und Frust.

Hier auf dem Blog war auch Pause, da ich mich zu nichts wirklich aufraffen konnte.

Doch für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen alles anzupacken, was mich stört. Neues Jahr neues Glück und ich bin der Meinung, dass man mit einer positiven Einstellung vieles beeinflussen kann.



Mein Vorsatz fürs neue Jahr ist mehr und bessere Organisation. So möchte ich den Blog aufhübschen und am Leben halten, habe Pläne für einen kleinen Shop bei Facebook für meine gehäkelten Werke und will mir trotzdem genug Freiraum für meine Familie und mich lassen.

Habt ihr auch Vorsätze?

Einen schönen Silvesterabend und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht

Samstag, 30. Dezember 2017

Extra fluffige American Pancakes


Nicht nur zum Silvesterfrühstück sind diese amerikanischen Pfannkuchen ein echter Gaumenschmaus. Sie sind so fluffig und leicht und ich persönlich liebe sie ja original in einem See aus Ahornsirup. Und für Silvester oder sonstige Gelegenheiten stelle ich mich gern auch schon morgens in die Küche.


Ihr nehmt für ca 20 Pancakes:

  • 60g Butter, geschmolzen
  • 3 Eier, getrennt
  • 500ml Buttermilch
  • 250g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 2 EL Zucker

Die Butter am besten kurz! in der Mikrowelle erwärmen. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Kleiner Tipp am Rande: Meine Mutter sagte immer, das Eiweiß muss so steif sein, dass man es sich über den Kopf halten kann ohne etwas ab zu bekommen :)

Die Eigelb in eine Rührschüssel geben und mit dem Zucker schaumig schlagen. Zuerst die Buttermilch unterrühren und dann das Mehl und Natron dazugeben. Nur so lange rühren, bis es sich gut gemischt hat. Kleine Klümpchen lösen sich auch noch beim Backen.

Die geschmolzene Butter dazugeben und dann den Eischaum von Hand unterheben. Nur so werden die Pancakes wirklich fluffig.

Nun in einer Pfanne kleine Pfannkuchen ausbacken. Sobald der Teig auch oben anfängt zu blubbern kann gewendet werden. 


Wie gesagt esse ich meine Pancakes gerne klassisch mit Ahornsirup, doch mein Sohn liebt es, wenn ich noch etwas geschnittene Banane in den Teig drücke.



Mein Mann genießt gerne mit Sahne und frischen Früchten.

Und wie mögt ihr eure Pfannkuchen? Amerikanisch oder doch lieber die deutsche Variante? Und mit welcher Beilage? Ich freue mich über eure Kommentare

Sonntag, 24. Dezember 2017

Kunterbunter Advent - Tag 24 - Die Weihnachtsgeschichte einmal anders


Ich freue mich, dass ihr auch heute an Heilig Abend auf dem Blog vorbeischaut und wünsche euch allen ein Frohes Fest, viele Geschenke und tolle Momente mit der Familie. Streitet euch nicht, sondern genießt die Zeit und das gute Essen, egal was es gibt. Ich hoffe euch hat der Adventskalender gefallen. Es wäre wirklich schön, wenn ihr mir einen Kommentar da lasst mit Feedback, denn nur so kann der Kalender auch nächstes Jahr ein Erfolg werden.

Auch heute am 4. Advent habe ich zum Abschluss des kunterbunten Advent eine Geschichte für euch. Ich hoffe sie gefällt euch, auch wenn sie etwas länger ist:


Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot vom Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde..... so fängt die Weihnachtsgeschichte an.

Was wäre, wenn sie sich so zugetragen hätte, und zwar in unserer Zeit:

Und wieder einmal war Josef seinen Job los. Seine Firma hatte Konkurs angemeldet, weil nicht genug Aufträge da waren. Maria, seine Frau, war im achten Monat schwanger, das Arbeitslosengeld würde vorn und hinten nicht reichen und Ersparnisse hatten sie nicht mehr. Sie hatten alles für das neue Baby ausgegeben und dazu noch einen größeren Kredit aufgenommen, um die neue Wohnung, die sie vor einem halben Jahr bezogen hatten, etwas wohnlich einzurichten.
Es war zum Verzweifeln. In der näheren Umgebung wurde kein Schreiner gesucht, also musste man weiter weg suchen, wenn man Arbeit haben wollte. Maria sagte, es mache ihr nichts aus, schon wieder umzuziehen, noch gehe es ihr gut.
Also, nichts wie hin zum Kiosk, sämtliche Zeitungen geholt, und die Stellenanzeigen gelesen.
Halt, hier war was: Duisburg, ungefähr eine Stunde Fahrzeit, das könnte man noch in Kauf nehmen und hier wohnen bleiben. Vielleicht würde man ihn ja nehmen. Josef rief an und bekam auch ziemlich schnell einen Termin, den er erst einmal alleine wahrnahm. Am Abend war er wieder zu Hause, mit einem Arbeitsvertrag in der Tasche. Der Haken dabei war nur, die Firma hatte einen Zweitsitz in Bayern, und dort sollte er arbeiten. Am darauffolgenden Tag machten sich Josef und Maria mit ihrem klapprigen VW-Bus auf den Weg nach Süden in die bayrische Kleinstadt, um sich die Firma anzusehen und sich dort eine Wohnung zu suchen.
Dort angekommen, gingen sie erst einmal essen und fragten dann den Wirt, ob er eine preiswerte Pension wüsste. Josef erzählte ihm, dass er hier in der Groß-Schreinerei arbeiten würde und dass sie eine Wohnung suchten. Die Pension war schnell gefunden, wo beide erst mal eine Nacht schliefen um sich am nächsten Tag auf Wohnungssuche zu machen.
Zum Frühstücken gingen sie wieder in den Gasthof, in dem sie am Abend zuvor gegessen hatten. Der Wirt begrüßte sie wie alte Bekannte und rückte auch gleich mit der Neuigkeit heraus, dass er wüsste, wo eine preiswerte Drei-Zimmer-Wohnung zu vermieten sei. Er gab Maria die Adresse.
Nach dem Frühstück fuhren beide direkt dorthin. Eine saubere und, wie es schien, sehr ruhige Wohngegend hatten sie gefunden. Schöne Einfamilienhäuser wechselten sich mit kleineren Mehrfamilienhäusern ab. Jetzt im Spätherbst sahen die Gärten etwas trostlos aus, aber im Frühjahr würde hier alles grünen und blühen. Das Haus, in dem die Wohnung zu vermieten sein sollte, war ein Mehrfamilienhaus mit acht Wohnungen und nur auf einer Klingel stand kein Name. Sie drückten auf die unterste Schelle, in der Hoffnung, dass dort der Hausmeister wohnt. Aber in diesem Haus gab es keinen Hausmeister. Alle Wohnungen waren Eigentumswohnungen, die teilweise vermietet waren, so auch die freistehende Wohnung. Zum Glück wusste der nette Herr, wem die Wohnung gehört und er rief direkt dort an.
Der Wohnungsbesitzer kam schon nach etwa 15 Minuten dort an. Sie begrüßten sich mit Handschlag und besichtigten die Wohnung. Sie war wunderschön, großzügig geschnitten, mit einem tollen Blick auf die Berge und sogar großenteils möbliert. Die Miete war erschwinglich. Das Gehalt, welches Josef in der Probezeit erhielt, würde also reichen.
Der Mietvertrag war schnell gemacht. Josef zahlte von seinem Gehalts- und Kostenvorschuss die Kaution und die erste Miete und bekam die Schlüssel ausgehändigt. Da die Firma die Umzugskosten übernehmen würde, wenn es soweit war, blieb immer noch genug Geld für die nächste Zeit übrig.
Josef und Maria fuhren noch am gleichen Tag wieder nach Hause. Sie mussten ihre Wohnung kündigen, einen Teil der Möbel verkaufen, womit sie den Kredit großenteils ablösen konnten Nach drei Wochen konnten sie aufatmen. Einen großen Teil der Möbel hatten sie verkauft, der Kredit war komplett abgelöst. Jetzt konnte es endlich losgehen. Sie hatten noch eine Woche Zeit, den Umzug zu organisieren.

Maria packte ihre persönlichen Sachen, die Möbel, die nicht verkauft waren und das Kinderzimmer wurden in einen Möbelwagen gepackt, den Josef sich ausgeliehen hatte. Der Bus blieb bei der Verleihfirma stehen. Mit dem konnte Josef dann zurückfahren, wenn er den Möbelwagen zurückgebracht hatte.
Die Wohnung wurde noch geputzt. Die letzte Nacht schlief man auf Matratzen und am anderen Morgen ging es nach einem Frühstück, welches aus belegten Brötchen vom Bäcker und einem Liter Milch bestand, endlich in Richtung neues Zuhause.
Die Fahrt verlief reibungslos und ohne größere Staus, so dass sie am Nachmittag an ihrer neuen Wohnung ankamen.
Vor dem Haus standen zwei weitere Möbelwagen. Die zwei dachten sich, aha, noch mehr neue Mieter, dann sind wir ja nicht die einzigen neuen im Haus. Sie stellten das Auto in eine freie Parklücke und gingen erst einmal in die Wohnung.
Schon unten im Hausflur hörten sie einen fürchterlichen Lärm, als wenn sich zwei Männer stritten, wenn nicht gar prügelten. Sie gingen hinauf und blieben verblüfft stehen.
Ihre Wohnungstür stand offen, darin standen einige Leute, Möbel, die nicht da hineingehörten und jede Menge Umzugskartons. Zwei Männer schrieen sich an. Der eine hatte einen hochroten Kopf, so als ob er gleich einen Herzinfarkt bekommen würde. Zwei Frauen standen daneben und diskutierten heftig miteinander.
Josef ging in die Wohnung und versuchte, die beiden Streithähne zu beruhigen.
"Was machen Sie in meiner Wohnung?", fragte Josef. "Wie Ihre Wohnung? Meine", riefen beide Männer wie aus einem Mund.
Jetzt versteh ich gar nichts mehr, dachte sich Josef und fragte: "Wer ist denn jetzt wer und was tun sie hier? Das ist meine Wohnung, ich habe sie vor vier Wochen gemietet. Hier ist mein Mietvertrag." Er kramte den Vertrag aus seiner Tasche und hielt ihn hoch.
"Ach ja?" sagte der erste Mann, "und was ist das hier, he?" Er hatte eine Aktentasche bei sich, riss sie jetzt auf und holte auch einen Mietvertrag aus der Tasche. Der zweite Mann sagte nichts, griff in seine Jackentasche und legte ein Papier neben die anderen, das sich auch als Mietvertrag entpuppte.
Genau wie Josef hatten die zwei anderen die Kaution und die erste Miete bezahlt. Der Vermieter hatte den beiden genau wie Josef die Schlüssel gegeben. Alle drei hatten die Wohnung zum gleichen Datum gemietet.
Die Polizei wurde gerufen, eine Anzeige gegen den Vermieter aufgegeben und eine Beschreibung des Vermieters von allen dreien gemacht. Sie waren absolut identisch.
Es stellte sich heraus, das der "Vermieter" ein gerissener Betrüger ist, der Wohnungen anmietet, natürlich unter falschem Namen, und dann an mehrere Personen gleichzeitig weiter vermietet. Es war ein bundesweit gesuchter Betrüger, dem Josef und Maria und die beiden anderen Familien aufgesessen waren.
Einer der geprellten Mieter hatte Verwandte im Ort, zu denen sie erst einmal fuhren, um dann weiter zu sehen. Die andere Familie fuhr nach einigen Telefonaten einfach wieder zurück. Sie würden erst einmal bei Verwandten unterkommen und sich von dort nach einer neuen Wohnung umsehen.
Aber was war mit Josef und Maria?
Sie konnten nicht mehr nach Hause, weil der größte Teil ihrer Möbel verkauft und die alte Wohnung vermietet war. Eigentlich hätten sie ja noch zwei Monate wohnen bleiben können, aber sie hatten sich mit dem Vermieter und den Nachmietern geeinigt, so dass sie schneller aus dem Mietvertrag entlassen wurden. Sie hatten auch keine Verwandten, wo sie hätten unterkommen können. Maria setzte sich ins Auto und weinte. Josef tröstete sie, so gut er konnte; er war ja selbst mit den Nerven am Ende. Nachdem sich beide etwas beruhigt hatten,
fuhren sie in das Gasthaus, in dem sie auch das erste Mal, als sie hier waren, zu Abend gegessen hatten.
Der Wirt war untröstlich und jammerte: "Es ist alles meine Schuld! Ich hab ihnen gesagt, da ist was frei. Hätte ich doch bloß meinen Mund gehalten!"
"Wer hätte das denn wissen können," sagte Maria zu ihm, "nun machen sie sich mal keine Vorwürfe. Irgendwie wird es schon weitergehen." "Wenn wir nur wüssten, wo wir jetzt hin sollen. Ich werde Montag meinen Job antreten und wir haben keine Wohnung. Wir können doch nicht in unserem VW-Bus leben. Und von jetzt auf gleich eine Wohnung zu finden ist bestimmt nicht leicht."
"Sie können Ihre Möbel erst mal bei mir unterstellen. Ich habe einen großen Keller," bot sich der Wirt an, "und bis dahin wohnen sie erst mal in der Pension. Ich rede mit der Wirtin, dass sie ihnen eine guten Preis macht. Hoffentlich finden sie noch ein Plätzchen. Es ist zwar noch keine Ferienzeit, die beginnt erst in der nächsten Woche, aber wir sind ziemlich ausgebucht, weil in der Nachbarstadt ein Kongress stattfindet, und wenn da keine Übernachtungs-möglichkeit mehr ist, weichen die Leute in die umliegenden Orte aus. Für uns ist das natürlich eine zusätzliche Einnahmequelle, aber für sie ist das natürlich jetzt nicht so gut."
In der Pension bekamen sie für diese Nacht ein Zimmer. "Ab morgen sind meine Zimmer alle belegt", sagte die Wirtin mit großem Bedauern. "Aber wir werden uns nach etwas anderem umsehen. Wir finden bestimmt was."
In dieser Nacht schlief Maria sehr schlecht. Sie hatte Angst, ihre Beine taten weh, ihr Rücken schmerzte und sie fragte sich, ob sie eine Wohnung finden würden, bevor das Kind zur Welt kommt.
Am nächsten Tag stellten sie ihre Möbel im Keller des Gasthauses unter und Josef brachte den Umzugswagen zurück. Er würde in seinem Bus schlafen und am anderen Morgen ganz früh zurückfahren. Die Wirtin bot Maria ihre Schlafcouch an für die Nacht, in der Josef nicht da war, die Maria auch dankbar annahm.
Am nächsten Nachmittag, als Josef wieder zurück war, gingen sie auf Zimmer- und Wohnungssuche. Es war zum Verzweifeln. Nirgendwo auch nur das kleinste Zimmerchen, wo beide einen Platz für die Nacht gehabt hätten. Sogar die Bauern hatten alles vermietet, was sich nur vermieten ließ.
Alle bedauerten es sehr, nachdem sie die ganze Geschichte gehört hatte, die Maria und Josef mit der neuen Wohnung zugestoßen war, aber machen konnten sie trotzdem nichts. Der letzte Bauer, bei dem die beiden ihr Glück versuchten, war ein etwas kauziger Mann mit einem dichten Vollbart und einer Pudelmütze auf dem Kopf.
Nachdem Maria ihre Geschichte zum fünfunddreißigsten Mal erzählt hatte, bot er ihnen schließlich an: "Ich habe kein Zimmer mehr frei, aber ich sehe, ihr könnt nicht mehr. Stellt euer Auto hinter die Scheune. Ich hol euch warme Decken. Wenn es euch nichts ausmacht, im Heu zu schlafen und ab und zu mal das Geräusch einer Kuh zu hören, dürfte es für ein oder zwei Nächte gehen. Mein Stall ist sauber, er stinkt nicht, und was anderes hab ich nicht mehr. Außerdem ist es im Heu wunderbar warm. Und frühstücken könnt ihr morgens mit den anderen Gästen."
Josef und Maria freuten sich. Auch das Angebot, mit dem Bauern noch zu Abend zu essen, schlugen sie nicht ab. Es gab einen leckeren Eintopf, den beide mit gutem Appetit aßen. Bei einem Gläschen Wein wurde noch etwas geredet, bis Maria anfing, hinter vorgehaltener Hand zu gähnen. Sie verabschiedeten sich, um schlafen zu gehen.
Der Bauer bemerkte, wie Maria beim Hinausgehen leise stöhnte. "Haben Sie Schmerzen? Für wann sind sie denn ausgerechnet?" fragte er Maria. Sie sagte: "Eigentlich hab ich noch zwei Wochen Zeit. Vielleicht sind es ja nur Vorwehen." "Bis ins Krankenhaus ist es zu weit, aber hier am Ort wohnt und praktiziert eine Hebamme, die schon viele unserer Kinder auf die Welt geholt hat. Ich werde ihr vorsorglich Bescheid sagen, dass sie sich bereit halten soll. Sollte das Kind heute nacht schon kommen wollen, klopfen sie mich ruhig aus dem Schlaf. Ich verständige dann sofort die Hebamme."
Man verabschiedete sich und als Josef und Maria sich hingelegt hatten, schliefen sie auch sofort ein.
In der Nacht wurde Josef durch ein Geräusch wach und hörte ein leises Stöhnen. "Maria, was ist, hast du Schmerzen?" fragte er besorgt. Maria stöhnte wieder und sagte: "Geh zum Bauern, er soll die Hebamme holen, ich glaube, unser Kind kommt schneller, als ich dachte!" "Und morgen ist Weihnachten. Dann wird unser Baby womöglich ein Christkind," scherzte Josef.
Er zog sich Hose, Jacke und Schuhe an und rannte zum Bauernhaus, um den Bauern zu wecken. Das brauchte er nicht, denn obwohl es schon kurz nach Mitternacht war, war er noch auf. Sofort ging er zum Telefon, um die Hebamme zu informieren.
Josef lief zurück zu Maria, die ganz blass und verschwitzt im Stroh lag. "Ich glaube, für die Hebamme ist es zu spät, das Kind kommt. Hol schnell heißes Wasser und ein paar Tücher und dann hilf mir bitte." Josef tat, was Maria gesagt hatte. Als er mit den Tüchern und dem Wasser zurückkam, war das Baby schon geboren. Maria lag fix und fertig, aber glücklich lächelnd auf ihrem Strohbett und fragte: "Was ist es? Geht es dem Baby gut?"
Im gleichen Moment fing der Säugling an zu schreien. Josef nabelte das Kind ab. "Es ist ein Junge, also doch ein Christkind," sagte er und man merkte, dass ihm ein dicker Kloß im Hals saß.
Er wusch den Jungen und wickelte ihn in warme Tücher, legte ihn für einen Moment in eine in der Nähe stehende Futterkrippe, um Maria beim Waschen und umkleiden zu helfen. Sie waren mit der Prozedur gerade fertig geworden und Maria hatte sich wieder hingelegt, da kamen die Hebamme, der Bauer und einige Gäste aus dem Haus, um das Wunder zu bestaunen.
Keiner hatte damit gerechnet, dass ausgerechnet in dieser Nacht hier ein Kind geboren wird, dazu noch in einer Scheune, wie vor fast 2000 Jahren das Christuskind. Die Hebamme scheuchte alle aus dem Stall, um Maria und das Kind zu untersuchen. Nach ein paar Minuten durften alle wieder hinein. Ein paar Gäste brachten Obst, Blumen, Teddys und Stofftiere für Mutter und Kind mit. Eine Nachbarin kam und brachte Babykleidung. Woher sie so schnell von dem Kind erfahren hatte, blieb ein Rätsel. Ein weiterer Gast brachte ein Kissen für das Kind.
"So, jetzt ist aber Schluss. Mutter und Kind müssen sich ausruhen." Die Hebamme sprach ein Machtwort und meinte zu Maria: "Morgen komm ich wieder und seh' nach ihnen beiden. Benötigen Sie noch etwas, das ich Ihnen mitbringen kann?" "Ja, die Zeitung, wir müssen doch eine Wohnung suchen," meinte Josef.
"Wohnung, wer sucht eine Wohnung?" meldete sich ein Hausgast. "Wir," sagte Josef und erzählte dem Gast seine Geschichte.
Der Gast, der sich als Herr Kasper vorstellte, erklärte, dass eine Wohnung, zwar nicht hier, sondern ungefähr 20 km entfernt schon seit einiger Zeit frei stünde, die ihm gehört. Er wollte sie eigentlich für seine Tochter haben. Die lebte aber seit einem halben Jahr mit einem Mann in Amerika, den sie sehr liebte und den sie wohl auch heiraten würde, wie er erzählte.
"Das darf doch nicht wahr sein, das ist ja eine Überraschung," freute sich Maria und lachte und weinte gleichzeitig. Herr Kasper sagte: "Wenn sie sich erholt haben und wieder richtig auf den Beinen sind, fahren wir, und schauen uns die Wohnung an und sie können entscheiden, ob sie sie haben wollen oder nicht. Aber jetzt ruhen sie sich erst einmal aus. Ich würde ihnen gerne mein Zimmer zur Verfügung stellen, aber darin steht nur ein schmales Bett." "Das ist schon gut so," gab Maria zur Antwort, "das Stroh ist warm, wir haben Platz und das Baby stört hier niemanden, wenn es anfängt zu schreien. Lassen sie uns noch zwei bis drei Tage Zeit, dann können wir mit ihnen fahren." So wurde es beschlossen und alle Gäste, der Bauer und auch die Hebamme gingen wieder ins Haus zurück. Dann fing das Baby an zu schreien und forderte sein Recht. Maria legte es an die Brust, so wie es ihr die Hebamme gezeigt hatte.
Josef saß mit verklärtem Blick daneben und beobachtete die beiden. Irgendwann fielen ihm die Augen zu. Als er wieder wach wurde, war heller Tag und es roch nach Kaffee.....
Er staunte nicht schlecht, als er einen Tisch, zwei Stühle und ein ausgiebiges Frühstück für zwei Personen auf diesem Tisch sah. Sogar einen kleinen Tannenbaum mit einer Lichterkette und bunten Kugeln hatte der Bauer im Stall für sie aufgestellt. Sie frühstückten und Josef brachte hinterher alles ins Haus. Er bedankte sich bei allen Gästen, die noch im Frühstückszimmer saßen und ging wieder zu Frau und Kind.
Als Maria wieder auf den Beinen war, fuhren sie mit Herrn Kasper in den Nachbarort, um sich die Wohnung anzusehen. Sie war nicht sehr groß, aber für die drei jungen Menschen reichte die Wohnung vollkommen. Außerdem war sie nicht zu teuer.
Maria und Josef schlossen mit Herrn Kasper den Mietvertrag, bezahlten die erste Miete und konnten sofort einziehen. Die Möbel holten sie mit einem Leih-Möbelwagen aus dem Keller des netten Wirtes. Ihre andere Habe hatten sie in ihrem alten VW-Bus.
Eine Woche später war die Wohnung einigermaßen eingerichtet und Maria konnte sich mit dem Baby jetzt endlich etwas ausruhen und erholen.
Josef ging seiner Arbeit als Schreiner nach, die ihm sehr gefiel. Auch das Betriebsklima war sehr gut. Wenn er abends nach Hause kam, spielte er mit dem Baby und Maria bereitete das Essen zu.
Vier Wochen später, nachdem Josef seinen ersten Gehaltsscheck erhalten hatte, luden sie alle Menschen ein, die ihnen geholfen hatten.
Es wurde ein sehr schöner Abend, Erinnerungen wurden ausgetauscht und es wurde sehr viel gelacht. In den Menschen aus dem Bergdorf hatten sie Freunde fürs Leben gefunden.
Fortan lebten sie glücklich und sehr zufrieden in ihren neuen vier Wänden.

-Brigitte Müller-




Und nun eine schöne Zeit mit der Familie und Merry Christmas. 


Samstag, 23. Dezember 2017

Kunterbunter Advent - Tag 23 - French Toast Frühstücksmuffins



Nur noch einmal schlafen und es ist endlich soweit! Weihnachten steht vor der Tür und ich hoffe ihr könnt heute nochmal entspannen. Ich bin mit allen Vorbereitungen soweit durch und kann heute schon einmal im Kreise meiner Lieben etwas vorfeiern. Die Geschenke sind fertig und beschriftet, das Weihnachtsessen vorbereitet und für den Weihnachtsmorgen habe ich für den richtigen Start in den Tag diese French Toast Frühstücksmuffins geplant. So kommt auch mein persönlicher Grinch in Gestalt meines morgenmuffeligen Mannes in Stimmung :)


Ihr braucht für 12 Muffins:

  • 210g Mehl
  • 100g Zucker
  • 2 TL Backpulver (5g)
  • 1 Prise Muskat, gerieben
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 100ml Milch
  • 40g Butter, geschmolzen

zum Dippen:

  • 40g Butter, geschmolzen
  • 50g Zucker 
  • 2 EL Zimt

Zuerst den Ofen auf 175°C Umluft vorheizen und ein Muffinblech fetten, denn der Teig ist schnell zusammen gerührt.

In einer Rührschüssel Mehl, Zucker, Backpulver, Muskat und Salz verrühren und eine Kuhle bilden.
Das Ei, die Milch und die geschmolzene Butter verrühren und in diese Mulde im Mehlgemisch geben. Nun von innen heraus mit einem Rührgerät verrühren bis der Teig sich gerade so verbunden hat. Kleine Klümpchen sind nicht schlimm.

Den Teig nun in die Muffinform verteilen. Ich habe das mit einem Eisportionierer gemacht und das ging echt gut.


Für 20 Minuten in den vorgeheizten Ofen schieben und während der Backzeit den Zimt mit dem Zucker verrühren und den zweiten Teil Butter schmelzen.


Wenn die Muffins fertig sind möglichst bald - ohne sich die Finger zu verbrennen - mit der Spitze in die Butter tunken und dann im Zimtzucker wälzen.



Warm sind die Muffins am Besten und können mit Sahne und der Karamellsauce oder klassisch mit Ahornsirup genossen werden.


Lasst es euch schmecken!

Freitag, 22. Dezember 2017

Kunterbunter Advent - Tag 22 - Lebkuchen Latte




Es ist kurz vor Weihnachten, die Plätzchen sind bestimmt alle gebacken, die Geschenke gekauft oder produziert und es wird höchste Zeit sich mal etwas zu gönnen. Da kommt die Lebkuchen Latte gerade recht. Denn ich bin eh kein Glühwein-Fan und so ein gewürzter Milchkaffee schmeckt einfach herrlich, wenn man sich abends oder schon mittags auf das Sofa kuschelt. Und durch die Zubereitung im Crockpot hat man a) wenig Arbeit und b) duftet auch noch die Wohnung lecker nach Lebkuchen.

Die Menge ist für den 1,5 Liter Slowcooker berechnet und ergibt ca. einen Liter fertige Lebkuchen Latte. Man kann das Rezept aber gut verdoppeln und im 3,5 Liter Crockpot machen wenn man mehr Gäste damit bewirten will.

Zutaten:

  • 800ml H-Milch
  • 300ml stark aufgebrühten Kaffee oder Espresso
  • 3 EL Ahornsirup
  • 2 EL Lebkuchengewürz
  • 1 EL brauner Zucker
  • 1 TL Ingwer, gemahlen
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • 1 Zimtstange
  • eine Prise Nelken, gemahlen
  • eine Prise Muskat, gemahlen
  • Sahne und Soße nach Belieben

Alles in den 1,5 Liter Einsatz des Slowcookers geben und 3 Stunden auf High simmern lassen. So entfalten die Gewürze ihr Aroma. Im Topf würde ich die Lebkuchen Latte auf kleiner Stufe 30 Minuten etwas köcheln lassen.


Warm servieren und mit Sahne und z.B. der Karamellsauce oder auch Spekulatius garnieren.

Lasst es euch schmecken!

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Kunterbunter Advent - Tag 21 - Last Minute Nutella Schnaps



Es geht jetzt stark auf Weihnachten zu und diejenigen, die noch kein Geschenk haben, werden langsam nervös. Doch hier kommt ein einfaches Rezept für Nutella Schnaps mit Zutaten, die wohl viele daheim haben werden.

Ihr braucht nur:

  • 250g Nutella
  • 200ml H-Milch
  • 250ml Vodka
  • 50g braunen Zucker


Milch mit Nutella und Zucker in einen Mixer geben und so lange mixen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Dann den Vodka dazugeben und nochmal auf höchster Stufe eine Minute rühren. In Flaschen abfüllen und kühl aufbewahren. So hält sich der Nutellalikör ca. einen Monat.


Am besten auf Eis genießen.

Viel Spaß beim Verschenken - Last Minute oder auch geplant spät produziert damit er möglichst lange haltbar ist :) Und noch viel mehr Spaß beim Genießen.

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Kunterbunter Advent - Tag 20 - Spekulatius Crumble mit Beeren



Heute folgt nach Vorspeise und Hauptgang natürlich das Dessert. Ich mag ja das weihnachtliche Tiramisu von letztem Jahr KLICK sehr, doch es ist recht schwer und nach so einem Menü ist eine leichte, fruchtige Nachspeise eher was.

Das Spekulatius Crumble mit den gemischten Beeren ist einfach zu machen, gelingt quasi immer und ihr könnt es wie wir mit Eis servieren oder nur mit Vanillesoße oder Sahne.

Ihr braucht:

  • 200g gemischte TK Beeren
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 EL Vanilleessenz (hier das Rezept)
  • 50g Mehl
  • 50g Haferflocken
  • 50g Spekulatius
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 50g Rohrohrzucker
  • 1 TL Spekulatiusgewürz
  • 100g Butter

Die Beeren auftauen lassen und mit Ahornsirup und Vanilleessenz verrühren. Den Ofen auf 150°C Umluft vorheizen.


Das Beerengemisch in  eine kleine Auflaufform geben. Die restlichen Zutaten zu Streuseln verkneten und über den Beeren verteilen.


Im Ofen für ca. 25-30 Minuten backen. Darauf achten, dass die Streusel nicht zu dunkel werden.


Am besten warm servieren und mit Eis oder Vanillesoße genießen.

Ich hoffe euch gefällt mein Weihnachtsmenü. Schreibt mir doch in den Kommentaren, was es bei euch geben wird!

Viele Grüße

Dienstag, 19. Dezember 2017

Kunterbunter Advent - Tag 19 - Wildgulasch aus dem Crockpot mit Knödel und Rotkraut


Hinter Tür Nr. 19 verbirgt sich der Hauptgang. Logo, denn gestern gab es ja die Vorspeise unseres Weihnachtsmenüs.

Wir mögen beide Wild sehr und auch Jona hat dieses Jahr fröhlich mitgefuttert, während er letztes Jahr das Reh noch verschmäht hat.


Das Wildgulasch habe ich schon häufig im Topf gemacht, doch viel entspannter ist die Zubereitung im Slowcooker. Dazu gab es Serviettenknödel und Rotkraut. Letzteres habe ich auch im Slowcooker gemacht. Das Rezept könnt ihr hier finden KLICK.

Für ca 4 Portionen vom Wildgulasch nehmt ihr:
  • 1 EL Butterschmalz
  • 50g Speck
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1 kg Wildfleisch (ich hatte diesmal Wildschwein, habe es aber auch schon mit Reh- und Hirschgulasch gemacht)
  • 1 Bund Suppengemüse
  • 1 Tasse Rotwein
  • 1/4 Liter Wildfond
  • 1 Bund Thymian
  • Salz und Pfeffer
  • 2 EL Preiselbeerkonfitüre
  • 2 EL Senf
  • etwas Mehl
  • nach Belieben süße Sahne

In einer Pfanne zuerst das Gulasch nach und nach anbraten. Die Fleischstücke in den 3,5 Liter Einsatz des Crockpots geben. In der gleichen Pfanne die Zwiebel und den Speck anbraten, mit Rotwein ablöschen und auch das in den Topf geben. So verfahren wir auch mit den restlichen Zutaten bis auf Mehl und Sahne.


Nun ca. 7-8 Stunden auf Low oder 3,5 - 4 Stunden auf High garen. Das Mehl einstreuen und gut umrühren. Nun nochmal 30 Minuten auf High schmoren lassen.

Da alle Geräte etwas unterschiedlich arbeiten empfiehlt es sich lieber etwas großzügiger zu kalkulieren und das Fleisch nach der kürzeren Zeit zu testen. Sollte es gut sein einfach auf warmhalten stellen oder zur Not auch das Gerät ausmachen. Die Wärme hält sich ja recht lange. Sollte das Fleisch aber noch etwas Zeit brauchen könnt ihr einfach auf High weiter garen. Oder ihr bereitet das Gulasch schon über Nacht zu und wärmt es nur noch auf. Das aber dann bitte in einem normalen Topf, da ein Slowcooker nicht zum Aufwärmen gemacht ist.

Je nach Geschmack kann man mit etwas süßer Sahne das Gulasch verfeinern. Ich habe auch schon gekochte Maronen dazu gegeben. Schmeckt auch sehr fein.

Zu dem Wildgulasch habe ich mich mal wieder an Knödel gewagt. Meine bisherigen Ergebnisse waren eher mau, doch jetzt habe ich ein Rezept gefunden, mit dem ich leckere Knödelscheiben produzieren kann.

Man braucht:
  • 500g trockene Brötchen (oder auch Laugenbrötchen)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 3 Eier
  • 0,5 Liter warme Milch
  • etwas frische Petersilie
  • 1 EL Majoran
  • Salz, Pfeffer und Muskat nach Belieben
Die Zwiebel würfeln und etwas andünsten. Die Brötchen in 1 cm Würfel schneiden und in einer großen Schüssel mit der warmen Milch übergießen. Die Eier, die Zwiebel und die Gewürze dazu und gut kneten. Ca. 20 Minuten ruhen lassen, dann nochmal gut durchrühren.

Diese Masse nun auf ein Stück Plastikfolie geben und zur Wurst formen. Noch einmal mit Alufolie umwickeln für mehr Stabilität. Evtl gibt das mehr als eine Knödelwurst, je nach gewünschtem Durchmesser.

In einem Topf Wasser aufkochen, den Serviettenknödel ins Wasser geben und dann 30-40 Minuten leicht köcheln lassen.
Zum Servieren auspacken und in Scheiben schneiden.

Leider habe ich vergessen von der Herstellung Fotos zu machen. Aber hier findet ihr das Video, das meine Inspiration war: KLICK

Da zu einem Weihnachtsessen Rotkraut dazugehört wie das Amen in der Kirche durfte es natürlich nicht fehlen. Die Zubereitung im Slowcooker habe ich euch ja schon letztes Jahr gezeigt. Hier findet ihr nochmal das Rezept: KLICK

Na, wäre das auch etwas für euch? Dieses Gericht schmeckt nicht nur an Weihnachten sehr gut, doch ich mag es besonders, da sich alles gut vorbereiten lässt und man nur noch erwärmen muss. So bleibt mehr Zeit für die Gäste.

Viel Spaß beim Schlemmen wünscht




Montag, 18. Dezember 2017

Kunterbunter Advent - Tag 18 - Maronensuppe



Heute geht es los! Ich zeige euch die nächsten 3 Tage schon einmal unser Weihnachtsmenü. So habt ihr die Möglichkeit noch die Zutaten zu besorgen falls ihr euch inspirieren lasst. Los gehts mit einer unserer Lieblingssuppen. Die Zubereitung ist einfach und nicht sehr zeitaufwendig. Man könnte die Suppe auch schon am Vormittag kochen und dann nur noch aufwärmen, um mehr Zeit mit den Gästen zu haben.

Man nehme für 3-4 Portionen:

  • 500g Maronen (Esskastanien; vorzugsweise vakuumiert)
  • 100g Zwiebelwürfel 
  • 200g Speckwürfel
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 2 Nelken
  • 1/2 Stange Zimt
  • 1 Lorbeerblatt
  • 200ml Sahne

Ich verwende am liebsten vakuumierte Esskastanien, da ich das schälen echt hasse. Wenn ihr frische Maronen verwenden wollt müsst ihr diese natürlich zuerst schälen.

In einem Topf die Zwiebelwürfel in etwas Fett andünsten. Wenn diese glasig werden die Speckwürfel mitbraten.


Die Maronen in den Topf werfen und mit der Gemüsebrühe auffüllen. Die Gewürze dazu geben und ca 50 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln lassen.

Wie ihr auf dem Foto seht gebe ich die Nelken in einen Teebeutel, damit ich vor dem pürieren nicht lange suchen muss.


Die Suppe ist nun deutlich reduziert und hat die Gewürze gut aufgenommen. Diese nun entfernen.


Den Topf vom Herd nehmen und die Sahne dazugießen. Mit einem Zauberstab alles gut pürieren. Es sollte eine dicke Suppe geben. Wer es flüssiger möchte kann noch etwas Gemüsebrühe dazugeben.

Für die Optik kann man Toaststerne ausstechen und in den Teller geben.

Na, wäre das auch etwas für euch? Es soll ja Menschen geben, die noch nie Maronen gegessen haben. Diese Suppe ist definitiv eine gute Möglichkeit diese näher zu bringen.


Wisst ihr schon welche Vorspeise es am Heiligen Abend geben wird?

Lasst es euch schmecken.